Fachkräftemangel ist hausgemacht

Laut einer dpa Meldung vom 10.06.2014 ist der von der Wirtschaft beklagte Fachkräftemangel selbst verschuldet.

Im Nationalen Bildungsbericht 2014 wurde von namhaften Wissenschaftlern festgestellt, dass gerade in den Berufen, in denen über das Fehlen qualifizierter Mitarbeiter geklagt wird, seit Jahren zu wenig Lehrstellen angeboten wurden.

In den industriellen Kernberufen (Metall, Technik und Elektro) wie auch in den Gesundheits- und Pflegeberufen bestehe seit Jahren bei Lehrstellenangebot eine beträchtliche Unterdeckung“, heißt es in dem Bericht.

Die Wissenschaftler halten den Unternehmen eine „wenig zukunftsorientierte Ausbildungspolitik“ vor. Die Probleme des Fachkräftenachwuchses lägen eher auf der Angebots- als auf der Nachfrageseite.  Nur noch 21,3 Prozent der Betriebe bilden aus.

Ich frage mich, wie man nun mit ausländischen Fachkräften einen solchen Mangel ausgleichen will. Immerhin gibt es ja da auch noch eine Sprachbarriere zu überwinden. Leichter wäre es bestimmt, wirklich wieder in die Personalentwicklung und somit in die eigene Zukunft zu investieren.

Eine strategische Personalplanung ist wichtig in Zeiten des demographischen Wandels, den Mängel in der Planung können Sie später nicht mehr so leicht beseitigen.

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