Rückblick auf die Zukunft Personal 2017

Am 20.09.2017 war es mal wieder so weit. Wie in den letzten 3 Jahren hatten wir einen Stammtisch des BDVT Region Westfalen angesetzt und so ging es frühmorgens auf die Zukunft Personal nach Köln.

Mein Tag auf der Zukunft Personal

Blogger Lounge mit Start up Brunch

Erstmals habe ich meine Tochter mitgenommen, da sie sich gerade zwischen Schule und Studium befindet und daher freie Zeit hat. Sie hatte in der Schulzeit an einem Start up Teens Businessplan Wettbewerb teilgenommen und dort den 2. Platz der Wirtschaftsförderung Lippstadt gewonnen  und so zog es uns zu Beginn zum Start up Brunch und das Start up Village. Auch die Blogger Szene sollte sich in der Halle 2.1 treffen und so war ich gespannt, ob man Jemanden aus der HR Szene treffen würde.

In diesem Jahr war das Start up Village wirklich prominent aufgebaut und es machte Spaß beim Start up Battle zuzusehen.  Die Zuschauer konnten ihre Zustimmung zu den Kontrahenten durch rote und blaue Karten bekunden.

Ring frei für das Start up Battle

img_6766-2

70 % des Lernens geschieht heute „by doing“

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie in jedem Jahr besuchte ich auch den Stand der INQA (Initiative neue Qualität der Arbeit) und hörte einem sehr interessanten Vortrag von Rudolf Kast zum Thema: Learn, Share, Train, Cooperate – Lernen in digitalen Welten zu und ließ mich vom Praxisbeispiel der Firma Hans Grohe inspirieren, die einen Campus für Mitarbeiter initiiert habt, in dem die Mitarbeiter nicht nur virtuell sich weiterbilden können, sondern auch einen Lernort haben, um sich in Lerngruppen zu treffen.  Das vernetzte und soziale Lernen wird hier groß geschrieben. Weiterlesen

Die eigenen Werte bei der Arbeit leben

Die eigenen Werte bei der Arbeit leben

Wäre es nicht gut, wenn man seine eigenen Werte bei der Arbeit auch leben könnte. Wer sich mit dem Thema Gesundheit beschäftigt, der weiß, dass dies eine gute Prävention ist, wenn es um die Burnout- Prophylaxe geht.

Im Rahmen der Untersuchungen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) im Zusammenhang mit dem Thema Arbeit 4.0 ist auch eine Studie „Wertewelten Arbeit 4.0“ entstanden.

Im Rahmen der vorliegenden Studie „Wertewelten Arbeiten 4.0“ wurden 1.200 Personen (1.000 Erwerbspersonen, zwei Kontrollgruppen á 100 Personen) auf Basis des Mikrozensus von 2013 über ihre Vorstellungen zum Thema „Arbeit in Deutschland“ befragt. In kombiniert quantitativ-qualitativen Tiefeninterviews mit dem Interviewverfahren nextexpertizer wurde repräsentativ erhoben, wie die Befragten die heutige Arbeitswelt erleben und welche Arbeitswelt sie sich für die Zukunft wünschen.

Hier die 7 Wertewelten, die die nextpractice GmbH die in der Studie erkannt wurden:

  1. Sorgenfrei von der Arbeit leben können (25 – 30%)
  2. In einer starken Solidargemeinschaft arbeiten (10%)
  3. Den Wohlstand hart erarbeiten (10-15%)
  4. Engagiert Höchstleistungen erzielen (10-15%)
  5. Sich in der Arbeit selbst verwirklichen (10%)
  6. Balance zwischen Leben und Arbeit finden (10-15%)
  7. Sinn außerhalb seiner Arbeit suchen (10-15%)

Jeder, der genau wissen will, in welcher Wertewelt er arbeiten will, kann einen kleinen Selbsttest machen.

Bei mir kam raus:

Wertewelt 6: Balance zwischen Leben und Arbeiten finden. (49 %)
Wertewelt 5: Sich in der Arbeit selbst verwirklichen. (30 %)
Wertewelt 7: Sinn außerhalb seiner Arbeit suchen (21 %)

Weiterlesen

Über die Macht der Vernetzung in Unternehmen

Interessanter Einblick über Soziale Netzwerke im Unternehmen und deren Chancen und Risiken. Soziale Netzwerke verändern die Kultur im Unternehmen, wenn die Mächtigen es zulassen. Wer auf Soziale Vernetzung im Unternehmen gänzlich verzichtet, wird im Kampf um die Fach- und Führungskräfte der Generation Y und Z zu den Verlierern gehören.

https://www.youtube-nocookie.com/embed/e_94-CH6h-o?rel=0

In vielen Organisationen gibt es inzwischen ein Social Intranet. Weil man das so macht und weil gerade die jüngeren Mitarbeiter mit Social Media vertraut sind und diese Kommunikation schätzen und verlangen. Die wenigsten Mitarbeiter und noch weniger Manager aber haben verstanden, welche Machtverschiebung ein Social Intranet bedeuten kann und welches kreative Potential in der Vernetzung…

über Social Intranet: Die unterschätzte Macht der Vernetzung — Führung erfahren!

Arbeit4.0 in OWL

Schön war es gestern in Bielefeld- Einschlingen beim ersten #OWivent. Die Initiatoren Bärbel Röpke-Stieghorst, Thomas von Sehlen und Christina Zweigle haben sich zusammengetan und eine wunderbare Veranstaltung für OWL hervorgebracht. Im Open Space Format fand man schnell zusammen und tauschte sich zum Thema „Neue Arbeitswelt und Neue Führung“ aus. Die Geburtsstunde einer neuen Vernetzung rund um das Thema Arbeit4.0. Hier einige Impressionen des Tages.

Was sind individualisierte menschliche Gemeinschaften?

Was sind individualisierte menschliche Gemeinschaften?

In den letzten Wochen ist mir die Aussage von Gerald Hüther aufgefallen, dass die Zukunft den individualisierten menschlichen Gemeinschaften gehört und dabei ist mir wieder in den Sinn gekommen, dass es sich hier wohl um Gemeinschaften handelt, die wenn man an das Modell von Spiral Dynamics denkt, schon im „Sein“ (gelbe und türkise Ebene) angelangt sind.
Er erklärt, dass hier die Gemeinschaft die Mitglieder als Subjekte erkennt und ihnen hilft ihr Potential zu entfalten und ihre Arbeit sinnvoll in die Gemeinschaft einzubringen.

Die Zukunft gehört individualisierten menschlichen Gemeinschaften. Ihr kreatives und gestalterisches Potenzial lässt sich gegenwärtig nur erahnen. Es kommt immer dann zur Entfaltung, wenn unterschiedliche Menschen ihre verschiedenartigen Erfahrungen, ihr jeweiliges Wissen und Können innerhalb solcher Gemeinschaften teilen und zu einer gemeinsamen Kraft zusammenführen.     Gerald Hüther

Das ist genau das, was ich in meiner Netzwerkarbeit versuche. Jeder soll sich als Mensch mit seinen Fähigkeiten einbringen können und selbst „Aktiver“ werden. Er soll „Follower“ im Netzwerk für seine Projekte finden. Dazu braucht es eine dienende Führung, die nichts will, sondern schaut, was gerade möglich ist. Weiterlesen

Leader haben Follower

Leader haben Follower

Ein Leader hat Anhänger oder wie man heute sagt: Follower. Vielleicht sind diese Follower auch Untergebenen, aber im Gegensatz zum autoritären System, gibst Du Kontrolle und Macht ab und Deine Anhänger folgen Dir freiwillig. Dies funktioniert also auch im Bereich ehrenamtlicher Arbeit und hier kann diese Art der Führung besonders gut gelernt werden.

Als Leader führt man, indem man die Herzen der Mitarbeiter gewinnt, indem man eine gemeinsame Vision aufbaut und in seiner Tätigkeit einen größeren Sinn erkennt.

Der Fokus liegt auf dem Menschen und nicht auf der Tätigkeit.

Wer als Boss groß rauskommt, wird irgendwann feststellen, dass seine Mitarbeiter ihm nur Theater vorspielen. Sie finden den Boss gar nicht so charismatisch und genial, sondern nur so lange, wie sie sich dadurch Vorteile versprechen. Systeme mit autoritären Strukturen funktionieren nur so lange gut, wie es extrinsische Motivationsmittel gibt.

Gesunde Führung arbeitet verstärkt mit dem Leadershipgedanken. Der Mensch ist von Natur aus arbeitswillig und will seinen Beitrag für etwas Großes leisten. Der Leader versteht es, dem Mitarbeiter den Sinn in seiner Tätigkeit zu erklären.

Wenn das nicht ausreicht, dann fragen Sie doch einmal den Mitarbeiter, was er braucht, um wieder gute Arbeit leisten zu können. Sie werden überrascht sein.
siehe die Power – Frage und warum sie Dir keiner stellt

New Work – Trend oder Hype

Veranstaltungsrückblick

Am letzten Wochenende traf sich die Community „Intrinsify“, um in Berlin auf einem „Wevent“ der Frage nachzugehen, ob sich die „Neue Arbeitswelt“, die sie als „New Work“ definieren, ein Trend oder ein Hype ist.

Für mich war der Begriff „New Work“ erst einmal neu und so war es schön, in der ersten Open Space Session diesen Begriff zu definieren.

Alexander Krause von agil-inform.com

Alexander Krause von agil-inform.com

Weiterlesen