10 inspirierende You Tube Videos

In unserem WOL Circle für die Woche 9 haben wir die Aufgabe bekommen einen Beitrag zu entwickeln zu den Top Ten, um die Arbeit von anderen Menschen anzuerkennen. Beim Austausch über unsere Top Ten ist uns die Idee gekommen, dass jeder ein anderes Medium für seine Top Ten nimmt. Meine Top Ten sollen hier inspiriende You Tube Videos sein. Es gibt Menschen, denen ich auf You Tube ziemlich hartnäckig folge. Vor 12 Jahren fing das an mit Erik Händeler und seinem Buch: „Die Geschichte der Zukunft“. Ihm folgte ich noch von Veranstaltung zu Veranstaltung. Ich habe ihn bestimmt 5 mal live gesehen. Er war einer der ersten, der den Kulturwandel bei der Arbeit vorhergesagt hat. Hier ein schönes Video dazu.

1. Arbeit der Zukunft – Gedanken tanken – Eric Händeler (2013)
Gedanken aus „Die Geschichte der Zukunft“

 

Danach lernte ich Gerald Hüther kennen, auch ihn habe ich schon 2 mal bei einer Veranstaltung gesehen. Bei ihm habe ich gelernt, wie man erfolgreich lernt und warum man manchmal nichts lernt, obwohl man sich anstrengt.

2. Wie Lernen am besten gelingt – Prof Dr. Gerald Hüther (2012)

 

Da ich mich schon früh für Kooperationen und Netzwerke interessiert habe, folgte ich Prof. Dr. Peter Kruse auf You Tube. Er redet zwar ziemlich schnell, aber seine Erklärungen und Voraussagen, fand ich schon immer sehr spannend. Hier ein schönes Beispiel:

3. Dr. Peter Kruse im Deutschen Bundestag zu einigen grundsätzlichen Haltungsänderungen (2010)

 

Ich habe mich schon immer auch für Philosophie interessiert und nach dem Sinn des Lebens gefragt und da kam ich irgendwann an Richard David Precht nicht vorbei. So wie Gerald Hüther setzt er sich für ein neues Lernen ein und will die Schule verändern, hinterfragt aber auch die Art wie wir leben und wie Gesellschaft und Wirtschaft funktioniert. Durch die Digitalisierung wird sich einiges verändern. Hier ein schönes Interview, in dem er auch über das bedingungslose Grundeinkommen spricht.

4. Das Bedingungslose Grundeinkommen – Richard David Precht (2014)

 

In meiner Freizeit fahre ich gerne Fahrrad und bin in der Natur. Ich habe schon vor 10 Jahren angefangen, von der Natur zu lernen. Die Natur kann uns zahlreiche Inspirationen geben und so fand ich die Videos über das geheime Leben der Bäume sehr spannend. Bäume sind soziale Wesen und kommunizieren über das Internet des Waldes miteinander. Wie das funktioniert? Hier mein Geheimtipp Nr. 5.

5. Peter Wohlleben – Das geheime Leben der Bäume (2015)


Zurück zu den Menschen und ihrer Sehnsucht nach einer neuen Arbeitskultur. In den letzten 10 Jahren hat sich hier wirklich viel getan und wir merken nun, dass sogar die Politik die Veränderung herbeiführen will. Einer der großen Vordenker ist für mich hier

6. Frédéric Laloux über die Sehnsucht nach einer anderen Art von Arbeit (2015)

 

Wenn es um technische Details der Digitalisierung geht und über die Anforderungen an den Menschen, dann erklärt mir das sehr gut Dr. Gunter Dueck. Ich mag seinen Humor und seine Ironie. Er hat sogar einen eigenen You Tube Kanal. Hier ein Video, dass den Menschen 4.0 erklärt

7. Wie sieht der Mensch 4.0 aus?: Keynote Dr. Gunter Dueck | ZVEI (2016)

 

Wie soll jetzt diese enorme Veränderung eingeleitet werden. Wenn ich das richtig verstanden habe, brauchen wir eine Experimentierwiese und viele Menschen müssen viel lernen und erst einmal richtig viel verlernen, bevor sie etwas Neues lernen. Wie schwer es ist, etwas zu verlernen, zeigt dieses Video sehr schön.

8. The Backwards Brain Bicycle – Smarter Every Day 

 

Ich habe vor 15 Jahren gelernt, wie schnell man Geld verlieren kann und angefangen zu hinterfragen, was eigentlich Geld und Geldprodukte sind und ob wir wirklich so viel Geld brauchen, wie wir denken. Macht! Geld! Sinn? Vom Haben zum Sein – das ist ein neuer Lebensstil, der mich auch sehr anspricht.

9. Der postmaterielle Lebensstil – Haben oder Sein – Minimalismus und Kooperation (2018)


und zum Abschluss ein Vorschlag von Holger Moller aus meinem WOL Circle:

10. Hirschhausen: Das Pinguin-Prinzip…(2010)


Übrigens: Mein Element ist das Netzwerken.

Meine Kollegen vom WOL Circle waren ebenfalls fleissig. Hier ihre Tipps:

Meine Top 10 inspirierende Bücher von Jürgen Ulbricht

Holger Moller’s Top Ten (genauer gesagt: auch 11) Trends zu Corporate Learning auf Twitter und in seinem Blog

Julia Steininger hat eine Liste von inspirierenden Podcasts erstellt,  Dorit Schalansky hat gemischte Medien und Themen aufgelistet.

 

 

Meine Lernreise für 2018

Meine Lernreise für 2018

Im letzten Jahr habe ich instinktiv meine Vereinszugehörigkeit zum BDVT gekündigt und die Verantwortung für die Region Westfalen abgegeben. Die Leitung einer Region ist viel ehrenamtliche Arbeit und durch den Weggang mir wichtiger Menschen, hat die Vereinigung für mich an Bedeutung verloren. Manchmal muss man sich von etwas Verabschieden, um Neues in Angriff nehmen zu können. Das ist ja auch beim Lernen so. Manchmal muss man erst einmal etwas Verlernen um Neues lernen zu können.

An die Stelle des BDVT´s ist mittlerweile das intrinsify Netzwerk getreten und seit Dez 2017 bin ich nun akkeditierte Prozessbegleiterin von unternehmensWert:Mensch.

Ich habe schon seit langem die INQA (Initiative neue Qualität der Arbeit) verfolgt. Was will INQA?

„Zukunft sichern, Arbeit gestalten“, lautet das Motto der Initiative Neue Qualität der Arbeit. Seit mehr als zehn Jahren setzt sich die Initiative für eine neue Qualität der Arbeit ein. Die entscheidende Frage dabei: Wie kann Arbeit für Unternehmen rentabel und für Beschäftigte gesund, motivierend und attraktiv gestaltet werden?“

Das Förderprogramm unternehmensWert:Mensch wird gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds. Das Programm ist inhaltlich verzahnt mit der Arbeit der INQA und steht im Kontext der Fachkräfte- Offensive der Bundesregierung.

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Das Fahrrad-Experiment oder warum uns Veränderungen so schwerfallen …

Das Fahrrad-Experiment oder warum uns Veränderungen so schwerfallen …

Ein herrliches Beispiel für die Tatsache, dass Erwachsene erst einmal etwas Verlernen müssen, bevor sie etwas Neues lernen können. Ein sehr langwieriger Prozess, den man nicht unterschätzen sollte, wenn man es mit Veränderungen zu tun hat.
Schauen Sie selbst:

Regeln brechen auf Konferenzen leicht gemacht. Mission: Mehr Wissenstransfer

Regeln brechen auf Konferenzen leicht gemacht. Mission: Mehr Wissenstransfer

Schönes Beispiel, wie heute interaktive Konferenzen ablaufen können. Wir brauchen heutzutage nicht nur Experten für den Input, sondern einen Rahmen, um das Wissen der Teilnehmer sichtbar und nutzbar zu machen. Nur so entsteht die Energie, die wir brauchen, um Veränderungen gemeinsam herbeizuführen und umzusetzen.

FÖHR

Sie kennen das. Eine Konferenz besteht aus ein paar Redenden oder Referierenden, die die Redezeit häufig überziehen, und ganz vielen Teilnehmenden. Die knappen Pausen sind manchmal das Interessanteste, weil man hier neue Kontakte machen kann, die einem im beruflichen Alltag weiter helfen könnten. Doch passt dieses Format immer noch immer? Oder müsste man sich nicht mal trauen etwas Neues auszuprobieren? Etwas, das das Gute vom alten Format mitnimmt und mit etwas Neuem ergänzt?

Die Organisatoren der Landeskonferenz „Gesund Altern 2016“ in Hessen die HAGE – Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V. hat sich getraut und ich habe beim Trauen mitgeholfen.

Unser Plan: Wir haben einen Hauptvortrag. Und wir haben vier Praxisberichte. Nach jedem Praxisbericht hatten die Teilnehmenden Zeit an den Tischen zu diskutieren, ob sie ähnliche oder andere Erfahrungen gemacht haben, und welche Tipps sie für andere Kommunen hätten. Die Diskussionsergebnisse wurden auf Arbeitspostern und Post it´s von den Gruppen festgehalten und am Ende durch die…

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Die Krise als Chance

Die Krise als Chance

Die Krise hat heute genauso viel Autorität wie in anderen Zeiten ein Gott“ sagt der Philosoph Peter Sloterdijk.

Wenn wir wirklich in der Krise stecken, dann können wir uns auch verändern. Deshalb muss ein Alkoholiker auch erst einmal ganz am Boden sein und ein Unternehmen fast insolvent.

  • Krise (griechisch: krisis) heißt übersetzt Entscheidung, Wendepunkt, Zuspitzung, Unsicherheit, Gefahr, Not
  • Die Chinesen haben 2 Schriftzeichen für dieses Wort. Die eine Komponente bedeutet „kritischer Zustand“, die andere „Gelegenheit“

Wenn wir an Krisen denken, dann ist das z.B. die Wirtschaftskrise, die Finanzkrise, die Umweltkrise, die Sinnkrise, die Midlife Crisis oder Beziehungskrisen.

  • unterbrechen die Normalität
  • erzeugen Chaos und Orientierungslosigkeit
  • das Auseinanderklaffen von Problemen und Bewältigungsmöglichkeiten
  • bedingen Umorientierung und vertiefte Auseinandersetzung mit sich selbst
  • sind von hoher Emotionalität geprägt (Schock, Panik, Wut, Trauer, Ohnmacht)
  • verfügen über hohe Dringlichkeit
  • lassen grundsätzliche Sinnfrage auftauchen
  • lösen Veränderungen aus

Daneben gibt es noch Zustände, die wie eine Krise daherkommen, sogenannte manipulative oder manipulierte Krisen:

  • Krisenstimmung wird für Veränderungen ausgenutzt.
  • Wird der Trick aufgedeckt, stirbt die Glaubwürdigkeit und das Vertrauen.
  • Beides ist das höchste Gut eines Unternehmens, das man verspielen kann.
  • Der Ausgang einer Krise kann auch Scheitern – die Folge sind handlungsunfähige Unternehmen.

Was passiert mit Menschen, die von einer Krise in die nächste Krise stürzen: Weiterlesen

Erinnerungen an den Fall der Berliner Mauer zum 25. Jahrestag!

Erinnerungen an den Fall der Berliner Mauer zum 25. Jahrestag!

Im November 1989 war ich im zentralen Briefeingangsamt für Berlin, Postamt Berlin 11,  in Kreuzberg beschäftigt. Mein Ausblick auf den Anhalter Bahnhof war eher trostlos, obwohl man am Horizont den Berliner Reichstag sehen konnte.

Blick auf den Anhalter Bahnhof bis zum Reichstaggebäude. Dazwischen ist der Potsdamer Platz, den es damals in dieser Form noch nicht gab.

Blick auf den Anhalter Bahnhof bis zum Reichstaggebäude. Dazwischen ist der Potsdamer Platz, den es damals in dieser Form noch nicht gab.

Eine Trabbischlange vor dem Deutschlandhaus.

Eine Trabbischlange vor dem Deutschlandhaus.

Erst am 11.11. 1989 nahm ich mit meiner Kamera die Berliner Veränderungen auf. Die Grenzöffnung am 09.11. nachts habe ich komplett verschlafen und am 10.11. wurde ich auf meiner Fahrt zur Arbeit von den vielen Trabbis überrascht. Statt 45 min brauchte ich 2 Stunden nach Kreuzberg. Der 11.11. war ein herrlicher Tag und nach getaner Arbeit zog ich los. Zuerst zum Checkpoint Charly. Weiterlesen

Die Krise als Lernchance

Am Sonntag las ich in der Welt am Sonntag einen Artikel über die Zombie- Wirtschaft in der Unternehmen, die eigentlich schon lange nicht mehr lebensfähig sind, durch Minizinsen  am Leben gehalten werden. Auf Kosten von gesunden Unternehmen. Denn die Politik der niedrigen Zinsen stört den natürlichen Ausleseprozess.

Auf der Suche nach Rendite akzeptieren Banken mittlerweile schlechtere Bonitätsnoten und vertrauen der Schönwetterpolitik.

Irgendwie kommt mir das alles doch sehr bekannt vor. Es scheint fast so, als könnte man 5 Jahre alte Videos wieder anschauen und schauen, wohin das führt.

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