Das BarCamp als Vernetzungsplattform

Das BarCamp als Vernetzungsplattform

Gerade komme ich vom Care Camp Köln wieder #CCK17 und bin noch voll im Twitter- Rausch. Es ist mittlerweile das dritte BarCamp, das ich besucht habe und so langsam, komme ich mit diesem Format auch in meine Komfortzone. Dieses Mal hat es wirklich Spaß gemacht, auf Twitter zu verfolgen, was gerade abgeht und was ich gerade verpasse. Trotzdem hat man noch mit den anderen Teilnehmern gesprochen und hat auch die Twitterer regelrecht in den Pausen aufgesucht, um mit Ihnen auch Face-to-Face ins Gespräch zu kommen. Für alle die sagen, Twittern ist etwas für Hipster und außerdem Zeitverschwendung, den muss ich nun sagen:

Twittern ist  Prozessbegleitung, Stimmungsabfrage, Wissensweitergabe, Dokumentation und Vernetzungsmedium. 

Auf dem BarCamp habe ich spontan auch eine Session angeboten und zwar ging es um mein Lieblingsthema „Netzwerkentwicklung“. Der genaue Wortlaut meiner Session hieß:

4 Tipps für den erfolgreichen Netzwerkaufbau .

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Prima Klima für den Wandel

Prima Klima für den Wandel

Als ich mir vor über 10 Jahren die Domain den-wandel-gestalten.de gesichert habe, ging es mir vor allem um die Veränderung in der Gesellschaft und im Arbeitsleben. Natürlich denkt man aber beim Wort „Wandel“ auch an den Klimawandel. Da ich kein Klimaforscher  bin, habe ich diesen Bereich des Wandels bisher ausgespart.

Aber:

Gerade weil Donald Trump aus dem Pariser Klimaabkommen ausgestiegen ist, bekommt das Thema nun eine noch größere Bedeutung.

Jetzt erst recht.

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Zusammen sind wir Heimat.

Zusammen sind wir Heimat.

Vor Jahren habe ich mir in Lippstadt ein Stück Heimat geschaffen, indem ich das Frauennetzwerk Lippstadt gegründet habe. Mittlerweile würde es mir schwer fallen, Lippstadt wieder zu verlassen, denn die Gemeinschaft und die gemeinsamen Projekte machen Spaß und Sinn. Zusammen sind wir Heimat. Das empfinden wir Netzwerkerinnen auch so. Diese Initiative der Caritas möchte ich gerne teilen.

Zeitzuteilen

Manches versteht man erst, wenn man es am eigenen Leib erfährt.

So wie ich jetzt.

Ich wechsle die Heimat.

Die Heimat wechseln?

Geht das denn überhaupt?

„Ja,“ erzählte eine Vertreterin einer Migrantenorganisation anlässlich einer Fachtagung des Diözesan-Caritasverbandes für das Erzbistum Paderborn e.V. „Das geht.“ Sie habe ihren Kindern von Anfang erzählt, dass da wo sie ihre Wurzeln hätten, aber auch an anderen Orten Heimat sein kann. Es könne mehrere Wahlheimaten geben.

Und tatsächlich regte mich dieser Gedanke an, darüber nachzudenken, wo ich mich bereits im Leben beheimatet gefühlt habe. An welchen Orten, bei welchen Menschen, in unterschiedlichen Wohnungen und Häusern.

Ich war eingeladen worden, etwas über digitale Lebenswelten zu erzählen. Viele Familien und Freunde überbrücken regionale Räume mittlerweile mit digitalen Netzwerken und bleiben so in Kontakt. Großeltern skypen, netzwerken und chatten ebenso fleißig mit. Grenzen lassen sich also einfach überwinden in einer globalen Welt. Der oder das Fremde ist gar…

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Von der Natur lernen – Intelligente Bäume

Die Natur ist ein Lernort der inspiriert und in dem man wachsen kann. Nicht nur Bäume, sondern auch Menschen. Welche Einsichten kann man im Wald bekommen. Dies zeigt ein Dokumentarfilm mit dem Titel „Intelligente Bäume“ den man bei Vimeo gegen Entgelt Downloaden kann.

Wie Bäume miteinander sprechen und füreinander sorgen – eine faszinierende Reise durch das Internet des Waldes.

Bäume eines Waldes leben in einer funktionierenden Gemeinschaft, die sich zusammen gegen Angreifer stellt und sie erfolgreich verjagt?

Die kanadische Forstwissenschaftlerin Dr. Suzanne Simard (The University of British Columbia) und der Förster und Bestseller-Autor Peter Wohlleben und haben die Sprache der Bäume untersucht und dabei überaus erstaunliche Entdeckungen gemacht.

Dicht unter dem Waldboden liegt das ‚Internet des Waldes‘, ein faszinierendes Netzwerk über das die Bäume miteinander kommunizieren, Informationen austauschen und sogar Erfahrungen weitergeben.

Dieser Dokumentarfilm bringt Licht in das Dunkel dieser verborgenen Gemeinschaft und schlägt eine Brücke zwischen den Beobachtungen eines Försters und der Wissenschaft. Welche Bedeutung haben diese Erkenntnisse für unser eigenes Leben und unser Verhältnis zum Wald?

Dieses Wissen hat die Macht, unser Verständnis von der Natur für immer zu grundlegend zu verändern.

 

Rückblick 4. Frauennetzwerkmesse

Rückblick 4. Frauennetzwerkmesse

Ellen Filmer

Der Film ist fertig. Vielen Dank an meine Tochter Ellen, die auch in diesem Jahr wieder die Messe in einem kleinen Film festgehalten hat.

 

 


Es war wieder eine tolle Veranstaltung. Vielen Dank an das Messeteam bestehend aus Birgit Lummer, Susanne Wicker, Petra Finke und Heike Egen. Ihr hattet wieder alles im Griff. Super gemacht!

Agile Organisationen – miteinander mehr erreichen

Agile Organisationen – miteinander mehr erreichen

Ich liebe einfach diese Illustrationen. Hier werden Sachverhalte so dargestellt, dass sie im Gedächtnis bleiben. Das muss ich einfach rebloggen.

FÖHR

Agil bedeutet beweglich sein, regsam und sich wendig auf Veränderungen einstellen zu können. Wer das bis in das hohe Alter schafft, bekommt viel Anerkennung von seinen Mitmenschen.
Doch nicht nur Menschen wollen agil sein. Auch Organisationen sind zunehmend auf der Suche, wie sie auf Veränderungen in der Welt schneller und wendiger reagieren können. Der Druck sich zu verändern wird durch die Folgen des Demographischer Wandel, der Klimapolitik und Digitalisierung größer und ebenso die Herausforderungen.
Der nachfolgende Beitrag gibt einen Überblick, welche Methoden Organisationen nutzen können und welche Werte hinter dem Begriff agil stehen.

Alles wird immer schneller“ „Da kommt man gar nicht mehr hinterher“ Kennen Sie das auch?

Was gerade passiert kann man, wie der Präsident des Max Planck Institutes Martin Stratmann zu recht sagt,“Zeitenwende“ nennen.

TRENDS Technologische Fortschritte verändern Menschen, Kulturen und Märkte

Das liegt zum einen an der technologischen Entwicklung und Digitalisierung, die viele Lebens- und Arbeitsbereiche erheblich verändern wird…

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Stop fixing the women! Für neue Normen und Werte im Job.

Ach ist das schön, einmal einen solchen Artikel zu lesen und dann noch von einem Mann. Endlich wird einmal festgestellt, dass zu viel männliches Verhalten in einem System, dem System schadet. Bisher gab es für starke Frauen eigentlich nur die Möglichkeit das System zu verlassen, auf Karriere zu verzichten oder aber die Spiele der Macht mitzuspielen.

Wer noch mehr über das Aussieben von Frauen (Mütter) lesen will, dem empfehle ich meinen Blog zum Thema Mehr weibliche Sichtweisen und Fähigkeiten im Unternehmen. https://den-wandel-gestalten.de/demografischer-wandel/muetter-management/

Digitale Tanzformation

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Eine meiner dringlichsten Forderungen in der Debatte um Gender Diversity lautet „Stop fixing the women!“. Was plakativ klingt, hat einen ernsten Hintergrund. Denn nach wie vor ist es üblich Frauen beibringen zu wollen, wie sie im (männlichen) System erfolgreich sein können. D.h. man trainiert Frauen Verhaltensweisen an, die sie dazu befähigen sollen sich gegen dominante Männer (und Frauen) durchzusetzen.

Das Problem dabei ist vielschichtig. Zum einen manifestieren wir auf diese Weise das System selbst, indem wir nicht seine Wirkungsweisen und Rahmenbedingungen in Frage stellen, sondern die Akteure im System als defizitär betrachten, wenn sie an Widerständen scheitern. Scheitern bedeutet in diesem Fall die vermeintliche Unfähigkeit in der Hierarchie nach oben zu kommen, sprich: Karriere zu machen.

Eingeschränktes Repertoire

Gleichzeitig fokussieren wir uns auf eine sehr begrenzte Anzahl an Eigenschaften und Fähigkeiten, die wir zu optimieren suchen. Wir schränken dadurch das Repertoire an menschlichen Verhaltensweisen im beruflichen Kontext extrem ein. Dadurch…

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