Morgen ist Frauennetzwerkmesse

Hier ein Interview mit dem Patriot -unserer Lippstädter Tageszeitung- anlässlich der Frauennetzwerkmesse am morgigen Sonntag, den 19.03.2017

Interview zur Frauennetzwerkmesse

Das Interview ist am Freitag, dem 17.03.2017 in Wirtschaft lokal erschienen. Vielen Dank, dass ich das Interview auf meiner Homepage veröffentlichen darf.

Vielfalt auf dem Barcamp Bonn

Vielfalt auf dem Barcamp Bonn

Am Wochenende (10.03.-11.03.) habe ich das Barcamp in Bonn besucht, das in diesem Jahr im Posttower stattfand. Der erste Tag stand unter dem Motto „Bonn bewegen“ und hier wurden alle Themen rund um die Mobilität, Digitalisierung und Vernetzung diskutiert.

Die Deutsche Post DHL stellte nicht nur ihre Postdrone aus und lud zur Session „Motivation und Herausforderung von DPDHL zur Produktion von E-Fahrzeugen“ ein, sondern nahm auch mit etlichen Mitarbeitern teil, die man sonst nur aus der postinternen Yammer- Gruppe kennt. Das Netzwerken in den Pausen und am Abend auf dem Partyschiff, war für alle ein wichtiger Bestandteil der Veranstaltung.

So traf ich auch auf Monika und Achim Meurer, 2 professionelle Urlauber, die seit 2 Jahren  als Fotograf und Autorin um die Welt ziehen und ihren festen Wohnsitz aufgegeben haben. Mit ihnen habe ich spontan Abend gegessen und im Gespräch wurde mir klar, wie schwierig es ist, als Normade ohne Postanschrift ein Paket zu bestellen. Wenn man das Paket aufgibt, weiß man ja noch nicht, wo man eventuell bei der Zustellung bereits wieder ist. Der Kunde muss also die Sendungsverfolgung nicht nur Verfolgen können, sondern auch aktiv eingreifen können. Diesen Service würden die beiden natürlich auch bezahlen.

Ein spannende Session war die Diskussion über die Paketzustellung im Jahre 2025. Der Sessiongeber war Mike Schnoor  – in der BarCamp Szene wohl eine namhafte Persönlichkeit  – wenn man das Publikum beobachtet, wie es auf seinen Input reagiert.  Jedenfalls habe ich selten so viele abgefahrene Ideen für die Paketzustellung der Zukunft gehört. Meine Fragen: Wer soll das denn bezahlen? wurde dabei selbstverständlich auf unsere Tischdecke geschrieben, aber sonderlich gestört hat der Einwand nicht. Das Packstationen nur für ein Paketzustellunternehmen zugänglich sein soll, war jedenfalls für unsere Gruppe keine Option. Eine Idee fand ich zwar abgefahren, aber irgendwie auch genial. 2025 werden unsere Packstationen nämlich auf autonomen Streetscootern durch die Straßen fahren und von den Postkunden angefordert werden können, wenn sie zu Hause sind. Sie kommen dann auch gerne auf die Straße, um ihr Paketfach selbst zu öffnen, wenn sie auf ihrem Smartphone angerufen werden. Eine andere Idee war es, ein Mehrwegsystem für Paketverpackungen zu etablieren. Ich musste einwenig nachdenken, denn eigentlich gab es das doch schon mal. Scheint sich wohl nicht durchgesetzt zu haben.

Erstaunlich war die Vielfalt auf der Veranstaltung. Wenn früher vor allem IT Nerds zum Barcamp gingen, war es auf dieser Veranstaltung eine sehr bunte Mischung. Viele Organisationsentwickler hatten sich eingefunden und trafen sich dann in den einzelnen Sessions. Am ersten Tag überwiegten noch die Sessions mit technikaffinen Präsentationen per Beamer, aber am zweiten Tag kamen auch die Personalentwickler und trainierten z.B. die Körpersprache, die Zielfindung oder den Stressabbau.

Angesichts des tollen Wetters am Samstag bot ich spontan einen Spaziergang in die Rheinauen an. Pünktlich um 14:00 Uhr gingen wir zu viert los und hatten einen wunderschönen Ausflug mit viel Vernetzungsmöglichkeiten.

Selten habe ich so viele Twitternachrichten zu einer Veranstaltung gelesen. Unter dem Hashtag #bcbn17 ging es den ganzen Tag mächtig ab und der Hashtag stand zeitweise an erster Stelle auf Twitter. Auch die Fotographen waren auf Zack und dokumentierten so, die ganze Veranstaltung.  Hier einige Bilderstrecken von Gunnar Sohn und von Vera und Chris 

Und hier zeige ich nun einige meiner Impressionen

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Bildschirmfoto 2017-03-12 um 22.08.25

Da schließe ich mich gerne an. Das war war eine rundum gelungene Veranstaltung.

Jeder der sich nun fragt: Was ist denn eigentlich ein Barcamp, dem empfehle ich meine Seite: Was ist eigentlich ein Barcamp?

Die eigenen Werte bei der Arbeit leben

Die eigenen Werte bei der Arbeit leben

Wäre es nicht gut, wenn man seine eigenen Werte bei der Arbeit auch leben könnte. Wer sich mit dem Thema Gesundheit beschäftigt, der weiß, dass dies eine gute Prävention ist, wenn es um die Burnout- Prophylaxe geht.

Im Rahmen der Untersuchungen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) im Zusammenhang mit dem Thema Arbeit 4.0 ist auch eine Studie „Wertewelten Arbeit 4.0“ entstanden.

Im Rahmen der vorliegenden Studie „Wertewelten Arbeiten 4.0“ wurden 1.200 Personen (1.000 Erwerbspersonen, zwei Kontrollgruppen á 100 Personen) auf Basis des Mikrozensus von 2013 über ihre Vorstellungen zum Thema „Arbeit in Deutschland“ befragt. In kombiniert quantitativ-qualitativen Tiefeninterviews mit dem Interviewverfahren nextexpertizer wurde repräsentativ erhoben, wie die Befragten die heutige Arbeitswelt erleben und welche Arbeitswelt sie sich für die Zukunft wünschen.

Hier die 7 Wertewelten, die die nextpractice GmbH die in der Studie erkannt wurden:

  1. Sorgenfrei von der Arbeit leben können (25 – 30%)
  2. In einer starken Solidargemeinschaft arbeiten (10%)
  3. Den Wohlstand hart erarbeiten (10-15%)
  4. Engagiert Höchstleistungen erzielen (10-15%)
  5. Sich in der Arbeit selbst verwirklichen (10%)
  6. Balance zwischen Leben und Arbeit finden (10-15%)
  7. Sinn außerhalb seiner Arbeit suchen (10-15%)

Jeder, der genau wissen will, in welcher Wertewelt er arbeiten will, kann einen kleinen Selbsttest machen.

Bei mir kam raus:

Wertewelt 6: Balance zwischen Leben und Arbeiten finden. (49 %)
Wertewelt 5: Sich in der Arbeit selbst verwirklichen. (30 %)
Wertewelt 7: Sinn außerhalb seiner Arbeit suchen (21 %)

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Das Fahrrad-Experiment oder warum uns Veränderungen so schwerfallen …

Das Fahrrad-Experiment oder warum uns Veränderungen so schwerfallen …

Ein herrliches Beispiel für die Tatsache, dass Erwachsene erst einmal etwas Verlernen müssen, bevor sie etwas Neues lernen können. Ein sehr langwieriger Prozess, den man nicht unterschätzen sollte, wenn man es mit Veränderungen zu tun hat.
Schauen Sie selbst:

Ein tolles Experiment, das zeigt, dass uns selbst kleinste Veränderungen vor große Herausforderungen stellen können. Ich finde, dass sich dieses Beispiel auch gut auf Veränderungsprojekte in Organi…

Quelle: Das Fahrrad-Experiment oder warum uns Veränderungen so schwerfallen …

4. Frauennetzwerk Messe

4. Frauennetzwerk Messe

Aufgrund des großen Erfolges der drei bisherigen Messen des Frauennetzwerkes Lippstadt img_5532gibt es zum 10 jährigen Bestehen des Frauennetzwerkes eine Neuauflage.

Wir haben wieder Ausstellerinnen aus den verschiedensten Branchen und ein Vortragsprogramm bei dem für Jede etwas dabei sein sollte.

Schauen Sie selbst – Flyer

Auf der Messe wird das bunte Leben des Frauennetzwerkes deutlich. Die Messe steht wie beim letzten Mal unter dem Motto:

Informieren – Kooperieren – Flanieren

Save the date:

19. März 2017
11:00 Uhr – 17:00 Uhr

Eintritt frei
Cosacks Brennerei, Gut Menzelsfelde 8, 59555 Lippstadt

Ich werde auf der Messe einen Vortrag zu einem meiner Lieblingsthemen halten:
14:30 Uhr – 15:00 Uhr

Führung im Wandel
Wie die Generation Y die Führungskultur verändert.

2007 habe ich das Frauennetzwerk Lippstadt initiiert und später mit 16 Frauen gegründet. Für mich ist das Frauennetzwerk Lippstadt auch ein ehrenamtliches Referenzprojekt. Jeder der verstehen will, wie man auch in Unternehmen Netzwerke initiieren und etablieren kann, der sollte auf diese Messe kommen und verstehen lernen, wie Menschen auch ohne „Führung“ kooperieren können. Das Frauennetzwerk Lippstadt wird als Organisation oder Institution wahrgenommen, ist aber nur eine Kooperation von ca. 30 Frauen, die selbstorganisiert und hoch motiviert für die gemeinsame Sache arbeiten.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

 

Über die Macht der Vernetzung in Unternehmen

Interessanter Einblick über Soziale Netzwerke im Unternehmen und deren Chancen und Risiken. Soziale Netzwerke verändern die Kultur im Unternehmen, wenn die Mächtigen es zulassen. Wer auf Soziale Vernetzung im Unternehmen gänzlich verzichtet, wird im Kampf um die Fach- und Führungskräfte der Generation Y und Z zu den Verlierern gehören.

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In vielen Organisationen gibt es inzwischen ein Social Intranet. Weil man das so macht und weil gerade die jüngeren Mitarbeiter mit Social Media vertraut sind und diese Kommunikation schätzen und verlangen. Die wenigsten Mitarbeiter und noch weniger Manager aber haben verstanden, welche Machtverschiebung ein Social Intranet bedeuten kann und welches kreative Potential in der Vernetzung…

über Social Intranet: Die unterschätzte Macht der Vernetzung — Führung erfahren!

Arbeit4.0 in OWL

Schön war es gestern in Bielefeld- Einschlingen beim ersten #OWivent. Die Initiatoren Bärbel Röpke-Stieghorst, Thomas von Sehlen und Christina Zweigle haben sich zusammengetan und eine wunderbare Veranstaltung für OWL hervorgebracht. Im Open Space Format fand man schnell zusammen und tauschte sich zum Thema „Neue Arbeitswelt und Neue Führung“ aus. Die Geburtsstunde einer neuen Vernetzung rund um das Thema Arbeit4.0. Hier einige Impressionen des Tages.