Von der Natur lernen am Beispiel der Jahreszeiten

15-01-2017 3-04-2016

1-11-2016     05-06-2016

Was kann man eigentlich von der Natur lernen, wenn man sich die Jahreszeiten im Garten ansieht.

Frühjahr
– alles spriesst, es gibt die Vorfreude auf einen blühenden Garten man düngt den Rasen, damit er sich stark entwickelt kann und putzt die Gartenmöbel, damit man bald draußen sitzen kann.

Sommer
– es blüht üppig und man freut sich über die geselligen Stunden draußen im Garten.

Herbst
– Erntezeit für Obst und das Laub muss weggeräumt werden. Das Gartenjahr neigt sich dem Ende zu. Alles wird winterfest gemacht.

Winter
– der Garten ist im Winterschlaf. Man betrachtet ihn nur noch und wartet darauf, dass endlich Frühling wird. Im Winter plant man das nächste Gartenjahr.

Die Natur zeigt uns, dass Wachstum auch Ruhephasen braucht. Zeiten, in der sich die Natur erholen kann und sich auf die nächste Wachstumsphase vorbereiten kann. Wenn wir in unsere Unternehmen schauen, dann sehe ich diese Zeiten kaum noch. Es gibt nach einem erfolgreichen Jahr keine Erholungspause mehr. Meist stehen gleich die nächsten ehrgeizigen Ziele fest, die dann noch höher oder schneller sind. Wir wundern uns dann, warum der Krankenstand sich im Januar und Februar erhöht und denken, das liegt an der Grippeepidemie, aber vielleicht liegt es auch einfach nur daran, dass wir im Winter von Natur aus, im Ruhemodus sind. Wir brauchen im Winter mehr Schlaf, da die Tage kürzer sind und es kalt ist. Wenn es kalt ist, brauchen wir mehr Energie.

Wann sind in Ihrem Jahr die Ruhephasen, in denen Sie achtsam schauen, was gerade ist und das neue Jahr planen. Welche Kompetenzen brauchen wir in den nächsten 5 Jahren und wer in unserem Unternehmen hat genau dieses Potenzial. Wie können wir Menschen befähigen und fördern, damit unser Unternehmen auch im nächsten Jahr wieder wachsen kann und reichlich „Ernte“ abwirft.

Nutzen Sie die Winterzeit zum Planen und zum Reflektieren. Was ist mir wichtig (Sinn) und was sind meine Ziele für 2017.

Folgende Fragen sollten Sie sich z.B. stellen?

Wie resilient ist meine Organisation?

Resilienz ist die Fähigkeit Druck auszuhalten und flexibel zu bleiben, damit man in der Lage ist, Krisen zu überwinden.

Resiliente Menschen kennen Ihre Stärken und Potenziale und können sie einsetzen. Sie kennen und leben ihre Werte, sie nehmen Veränderungen als Herausforderungen wahr und meistern sie selbständig. Sie gehen achtsam mit sich um.

Resilienz erfordert eine gewisse Reife.

Der Reifephase geht aber eine Wachstumsphase voraus. Pflanzen wachsen nicht schneller, wenn man an ihnen zieht. Leider vergessen wir das im Unternehmen oft und überfordern junge Menschen mit zu großen Aufgaben. Das geht häufig schief.

Menschen und Organisationen werden in Zukunft nur dann erfolgreich sein, wenn sie reifen. Dieser Reifeprozess ist eine Kulturleistung, die vom Menschen gestaltet werden kann. Auch Organisationen müssen reifen.

Wenn Sie gemeinsam mit Ihren Mitarbeitern (aus dieser Sichtweise) einmal auf ihr Unternehmen schauen wollen, dann unterstütze ich sie gerne. Rufen Sie mich an und lassen Sie uns ein individuelles Workshopkonzept entwickeln.

 

OWIvent am 21. Januar 2017 in Bielefeld

OWIvent am 21. Januar 2017 in Bielefeld

Mein 150 Beitrag auf meinem Blog ist ein Veranstaltungshinweis für das OWIvent:

Einladungstext

Vernetzung von AkteurInnen rund um das Thema Neue Arbeit im Raume OWL Einladung zum OWIvent am 21. Januar 2017 in Bielefeld!

Unser Anliegen ist … die Aktiven im Bereich Neue Arbeit in OWL zu vernetzen.

Wir möchten uns und euch näher kennen lernen, gern auch Gemeinsames auf die Beine stellen im Kontext Neue Arbeitswelt. Kollegial und kollaborativ, deutlich über individuelle Projekte einzelner hinaus.

Wir sind … Projektaktive, BeraterInnen, PersonalerInnen, UnternehmerInnen mit dem gemeinsamen Ansinnen, die Neue Arbeitswelt – speziell im Bereich OWL –

menschlich und zukunftsweisend mitzugestalten.

Wir hätten gern dabei … all jene in OWL, die Freude daran

haben, über Perspektiven und Wege der Neuen Arbeitswelt nachzudenken, Ideen zu teilen und möglicherweise ein Netzwerk dazu auf die Beine zu stellen. Auf Augenhöhe, sinnhaft, beteiligend, selbstorganisierend – lebendig und kooperativ.

Der Anfang … da in jedem Anfang ein Zauber innewohnt, wollen wir genau

diesen willkommen heißen am 21. Januar 2017 in Einschlingen in Bielefeld-Quelle. Von 09:30 Uhr bis ca. 16:00 Uhr kommen wir zusammen im Rahmen eines Open Spaces. Das bedeutet, jede und jeder kann das eigene Thema einbringen und so zum Gelingen des Tages beitragen.

Deine Anmeldung … für unsere Planung hilft uns deine schnelle Anmeldung .

Mit der Überweisung deiner kostendeckenden Teilnahmegebühr in Höhe von 45 € bist du mit an Bord. Die Kosten fürs leibliche Wohl sind darin selbstverständlich enthalten. Mögliche Resttickets am Tag selbst berechnen wir mit 50 €.

Bärbel Röpke-Stieghorst – Christina Zweigle – Thomas von Sehlen als OrganisatorInnen
und Almut Ranft – Janosch Kriesten -Johanna Brühl – Rainer Pivit – Thomas Kemper als UnterstützerInnen

hier geht es zur Anmeldung

Was sind individualisierte menschliche Gemeinschaften?

Was sind individualisierte menschliche Gemeinschaften?

In den letzten Wochen ist mir die Aussage von Gerald Hüther aufgefallen, dass die Zukunft den individualisierten menschlichen Gemeinschaften gehört und dabei ist mir wieder in den Sinn gekommen, dass es sich hier wohl um Gemeinschaften handelt, die wenn man an das Modell von Spiral Dynamics denkt, schon im „Sein“ (gelbe und türkise Ebene) angelangt sind.
Er erklärt, dass hier die Gemeinschaft die Mitglieder als Subjekte erkennt und ihnen hilft ihr Potential zu entfalten und ihre Arbeit sinnvoll in die Gemeinschaft einzubringen.

Die Zukunft gehört individualisierten menschlichen Gemeinschaften. Ihr kreatives und gestalterisches Potenzial lässt sich gegenwärtig nur erahnen. Es kommt immer dann zur Entfaltung, wenn unterschiedliche Menschen ihre verschiedenartigen Erfahrungen, ihr jeweiliges Wissen und Können innerhalb solcher Gemeinschaften teilen und zu einer gemeinsamen Kraft zusammenführen.     Gerald Hüther

Das ist genau das, was ich in meiner Netzwerkarbeit versuche. Jeder soll sich als Mensch mit seinen Fähigkeiten einbringen können und selbst „Aktiver“ werden. Er soll „Follower“ im Netzwerk für seine Projekte finden. Dazu braucht es eine dienende Führung, die nichts will, sondern schaut, was gerade möglich ist. Weiterlesen

Buurtzorg – Beispiel für die Neuerfindung von Organisation

Ein schönes Beispiel wie Selbstorganisation und Selbstverantwortung zu wirtschaftlichem Erfolg führt. Das Buch ist eine wahre Fundgrube für feuchtende Vorbilder.

Agile Verwaltung

Frederic Laloux zeigt in seinem erfrischenden Vortrag am Beispiel von Buurtzorg auf, wie die neue Organisationsform von Unternehmungen aussieht. Zu Beginn gibt er einen Abriss, wie Unternehmensorganisation gedacht waren. Es ging vom Wolfsrudel, über die Hierarchien der Armeen oder auch der Kirche, über die Idee des Zusammenwirkens von Maschinenbauteilen, über die Soft-Fakten des Informationszeitalters. Frederic sieht als die neue Form der Organisation die Vernetzung von autarken Zellen. In diesem Ökosystem wird in den Zellen neues ausprobiert. Was nicht funktioniert, wird verworfen. Was gut geht, geht dann wie ein Lauffeuer ganz von allein durch das Unternehmen.

Buurtzorg, zu Deutsch Nachbarschaftshilfe, versorgt Kranke ambulant. Und dies tun die Mitarbeiter eben nicht nach typischen Effizienzregeln à la McKinsey, sondern nach Effektivität: Was tut Patienten gut, so dass sie gesünder werden? Und da wird dann auch schon Mal ein Plausch beim Kaffee gehalten. Am Ende freuen sich sogar die Kassen, weil es den Patienten…

Ursprünglichen Post anzeigen 68 weitere Wörter

Leader haben Follower

Leader haben Follower

Ein Leader hat Anhänger oder wie man heute sagt: Follower. Vielleicht sind diese Follower auch Untergebenen, aber im Gegensatz zum autoritären System, gibst Du Kontrolle und Macht ab und Deine Anhänger folgen Dir freiwillig. Dies funktioniert also auch im Bereich ehrenamtlicher Arbeit und hier kann diese Art der Führung besonders gut gelernt werden.

Als Leader führt man, indem man die Herzen der Mitarbeiter gewinnt, indem man eine gemeinsame Vision aufbaut und in seiner Tätigkeit einen größeren Sinn erkennt.

Der Fokus liegt auf dem Menschen und nicht auf der Tätigkeit.

Wer als Boss groß rauskommt, wird irgendwann feststellen, dass seine Mitarbeiter ihm nur Theater vorspielen. Sie finden den Boss gar nicht so charismatisch und genial, sondern nur so lange, wie sie sich dadurch Vorteile versprechen. Systeme mit autoritären Strukturen funktionieren nur so lange gut, wie es extrinsische Motivationsmittel gibt.

Gesunde Führung arbeitet verstärkt mit dem Leadershipgedanken. Der Mensch ist von Natur aus arbeitswillig und will seinen Beitrag für etwas Großes leisten. Der Leader versteht es, dem Mitarbeiter den Sinn in seiner Tätigkeit zu erklären.

Wenn das nicht ausreicht, dann fragen Sie doch einmal den Mitarbeiter, was er braucht, um wieder gute Arbeit leisten zu können. Sie werden überrascht sein.
siehe die Power – Frage und warum sie Dir keiner stellt

Unternehmensmodelle im Wandel (11): Gemischte Teams bei „Traumferienwohnungen“

Arbeiten ohne Hierarchien, das funktioniert nicht nur im Start Up, sondern auch in größeren Firmen. Selbstorganisation im Team heißt das Zauberwort. Der Chef wird Coach und moderiert Prozesse. Schauen Sie selbst, wie das funktioniert.

Östermanns Blog

Bei der ARD Themenwoche Zukunft der Arbeit sind auch Beispiele von Unternehmen vorgestellt worden, die Hierarchie und Silos hinter sich lassen.

Ein Beitrag von Radio Bremen im Regionalmagazin „buten un binnen“ hat das Unternehmen „Traumferienwohnungen“ vorgestellt. Mit zunehmendem Wachstum sei das ehemalige Start-Up immer schwerfälliger geworden. Das habe sich sofort wieder geändert, als Marketing, Kundensupport und Vertrieb aufgelöst und in die Produktteams integriert worden seien. Ein „Team Zentrum“ behält das Große und Ganze im Blick.

Die Entscheidungen treffen die Mitarbeitenden mit direktem Kundenkontakt selbst. Der Ex-Chef versteht sich allein als Coach seiner Mitarbeitenden. Eine herausragende Rolle, scheint mir, kommt ihm als Coach jedoch immer noch zu.

Ursprünglichen Post anzeigen

Frauennetzwerkmesse: Wer möchte teilnehmen?

Nächstes Jahr gibt es eine Neuauflage der Frauennetzwerkmesse. Außerdem feiern wir unseren 10. Geburtstag. Wer als Ausstellerin dabei sein will, sollte sich sputen.


Im März 2017 veranstaltet das Frauennetzwerk Lippstadt die 4. Auflage seiner schon in der Vergangenheit sehr erfolgreichen Messe in Cosacks Brennerei. Anmeldungen werden noch bis 10. November entgegen genommen.

über Frauenmesse: Wer möchte teilnehmen? — Elippse.de