New Work Women

Die Sichtweise von Frauen auf die Arbeitswelt hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Männliche Spielregeln werden nicht nur von Frauen, sondern zunehmend auch von Männern hinterfragt und als sinnlos bzw. wenig zielführend erkannt. Hier sind zum Beispiel die Präsenzpflicht am Arbeitsplatz zu nennen oder auch das „Ober sticht Unter“. Frauen ist diese Haltung überwiegend fremd. Ihnen geht es nicht um Hierarchien, sondern um die Sache. Die Spiele der Macht, mögen Frauen häufig nicht mitspielen und verlassen lieber das Spielfeld, als die Energie in Machtkämpfen zu erschöpfen.

Die Digitalisierung verändert gerade die Wirtschaft und die Gesellschaft. Herausforderungen sind so komplex, dass wir nicht mehr auf das Wissen von 50 % der Arbeitskräfte verzichten können. Weibliche Sichtweisen sind gefragt. Das sieht man gerade auch auf Konferenzen rund um das Thema New Work und Digitalisierung.

Frauen, die die Arbeitswelt gestalten wollen, vereinigen sich gerade in einem neuen Netzwerk – New Work Women.

Gemeinsam gestalten wir die Zukunft der Arbeit

Die Initiatoren Nadine Nobile und Sven Franken habe ich auf den Veranstaltungen von Intrinsify kennen gelernt und ihr ersten Projekte die „Augenhöhe Filme“ mit verfolgt.
Mittlerweile sind sie gefragte Experten für den Bereich New Work und haben die Initiative New Work Women gestartet.

Sie wollen visionäre Gestalterinnen der neuen Arbeitswelt sichtbar machen. Hierfür gibt es einen täglichen Impuls einer dieser Frauen.

Heute wurde mein Impuls veröffentlicht:

Ich freue mich, dass ich dabei sein darf. Gemeinsam gestalten wir die Zukunft der Arbeit!

 

10 inspirierende You Tube Videos

In unserem WOL Circle für die Woche 9 haben wir die Aufgabe bekommen einen Beitrag zu entwickeln zu den Top Ten, um die Arbeit von anderen Menschen anzuerkennen. Beim Austausch über unsere Top Ten ist uns die Idee gekommen, dass jeder ein anderes Medium für seine Top Ten nimmt. Meine Top Ten sollen hier inspiriende You Tube Videos sein. Es gibt Menschen, denen ich auf You Tube ziemlich hartnäckig folge. Vor 12 Jahren fing das an mit Erik Händeler und seinem Buch: „Die Geschichte der Zukunft“. Ihm folgte ich noch von Veranstaltung zu Veranstaltung. Ich habe ihn bestimmt 5 mal live gesehen. Er war einer der ersten, der den Kulturwandel bei der Arbeit vorhergesagt hat. Hier ein schönes Video dazu.

1. Arbeit der Zukunft – Gedanken tanken – Eric Händeler (2013)
Gedanken aus „Die Geschichte der Zukunft“

 

Danach lernte ich Gerald Hüther kennen, auch ihn habe ich schon 2 mal bei einer Veranstaltung gesehen. Bei ihm habe ich gelernt, wie man erfolgreich lernt und warum man manchmal nichts lernt, obwohl man sich anstrengt.

2. Wie Lernen am besten gelingt – Prof Dr. Gerald Hüther (2012)

 

Da ich mich schon früh für Kooperationen und Netzwerke interessiert habe, folgte ich Prof. Dr. Peter Kruse auf You Tube. Er redet zwar ziemlich schnell, aber seine Erklärungen und Voraussagen, fand ich schon immer sehr spannend. Hier ein schönes Beispiel:

3. Dr. Peter Kruse im Deutschen Bundestag zu einigen grundsätzlichen Haltungsänderungen (2010)

 

Ich habe mich schon immer auch für Philosophie interessiert und nach dem Sinn des Lebens gefragt und da kam ich irgendwann an Richard David Precht nicht vorbei. So wie Gerald Hüther setzt er sich für ein neues Lernen ein und will die Schule verändern, hinterfragt aber auch die Art wie wir leben und wie Gesellschaft und Wirtschaft funktioniert. Durch die Digitalisierung wird sich einiges verändern. Hier ein schönes Interview, in dem er auch über das bedingungslose Grundeinkommen spricht.

4. Das Bedingungslose Grundeinkommen – Richard David Precht (2014)

 

In meiner Freizeit fahre ich gerne Fahrrad und bin in der Natur. Ich habe schon vor 10 Jahren angefangen, von der Natur zu lernen. Die Natur kann uns zahlreiche Inspirationen geben und so fand ich die Videos über das geheime Leben der Bäume sehr spannend. Bäume sind soziale Wesen und kommunizieren über das Internet des Waldes miteinander. Wie das funktioniert? Hier mein Geheimtipp Nr. 5.

5. Peter Wohlleben – Das geheime Leben der Bäume (2015)


Zurück zu den Menschen und ihrer Sehnsucht nach einer neuen Arbeitskultur. In den letzten 10 Jahren hat sich hier wirklich viel getan und wir merken nun, dass sogar die Politik die Veränderung herbeiführen will. Einer der großen Vordenker ist für mich hier

6. Frédéric Laloux über die Sehnsucht nach einer anderen Art von Arbeit (2015)

 

Wenn es um technische Details der Digitalisierung geht und über die Anforderungen an den Menschen, dann erklärt mir das sehr gut Dr. Gunter Dueck. Ich mag seinen Humor und seine Ironie. Er hat sogar einen eigenen You Tube Kanal. Hier ein Video, dass den Menschen 4.0 erklärt

7. Wie sieht der Mensch 4.0 aus?: Keynote Dr. Gunter Dueck | ZVEI (2016)

 

Wie soll jetzt diese enorme Veränderung eingeleitet werden. Wenn ich das richtig verstanden habe, brauchen wir eine Experimentierwiese und viele Menschen müssen viel lernen und erst einmal richtig viel verlernen, bevor sie etwas Neues lernen. Wie schwer es ist, etwas zu verlernen, zeigt dieses Video sehr schön.

8. The Backwards Brain Bicycle – Smarter Every Day 

 

Ich habe vor 15 Jahren gelernt, wie schnell man Geld verlieren kann und angefangen zu hinterfragen, was eigentlich Geld und Geldprodukte sind und ob wir wirklich so viel Geld brauchen, wie wir denken. Macht! Geld! Sinn? Vom Haben zum Sein – das ist ein neuer Lebensstil, der mich auch sehr anspricht.

9. Der postmaterielle Lebensstil – Haben oder Sein – Minimalismus und Kooperation (2018)


und zum Abschluss ein Vorschlag von Holger Moller aus meinem WOL Circle:

10. Hirschhausen: Das Pinguin-Prinzip…(2010)


Übrigens: Mein Element ist das Netzwerken.

Meine Kollegen vom WOL Circle waren ebenfalls fleissig. Hier ihre Tipps:

Meine Top 10 inspirierende Bücher von Jürgen Ulbricht

Holger Moller’s Top Ten (genauer gesagt: auch 11) Trends zu Corporate Learning auf Twitter und in seinem Blog

Julia Steininger hat eine Liste von inspirierenden Podcasts erstellt,  Dorit Schalansky hat gemischte Medien und Themen aufgelistet.

 

 

Hidden Champion – Community of practice (CoP)

Hidden Champion – Community of practice (CoP)

Die Community of practice (CoP) ist ein Netzwerktyp, der wie die Methode Working out Loud (WOL) in den letzten Wochen einen gewissen Hype erfahren hat. Durch die Community of practice zum Thema Working out loud #WoLCoP wurde auch diese Form des selbstorganisierten Lernens immer sichtbarer.

In diesem Artikel möchte ich folgende Punkte ansprechen:

1. Was ist eigentlich eine Community of practice?

2. Was tut ein Netzwerkkoordinator?

3. Praxisbeispiel: move-your-vision

4. Wo gibt es Parallelen von CoP zu WoL?

1. Was ist eigentlich eine Community of practice (deutsch: Lernnetzwerk)?

Lernnetzwerke oder auch Wissensgemeinschaften sind:

  • über einen längeren Zeitraum bestehende Personengruppen,
  • die Interesse an einem gemeinsamen Thema haben und
  • Wissen gemeinsam aufbauen und austauschen wollen.
  • Die Teilnahme ist freiwillig und persönlich.
  • Wissensgemeinschaften sind um spezifische Inhalte gruppiert,
  • B. Technologien, Prozesse, Methoden, Produkte oder 
 persönliche Erfahrungsfelder. (North et al., 2000, S.3)

Diese Form der Vernetzung und des gemeinsamen Lernens gibt es schon sehr lange. Ich selbst lerne seit über 15 Jahren in einem solchen Netzwerk zum Thema „Beteiligungsorientierte Veränderungsbegleitung und Großgruppenmoderation.“

Diese Form der Netzwerke ist entstanden, da man erkannt hat, dass Wissen nur dann fließt, wenn sich Mitarbeiter vertrauen und kooperieren und wenn man einen Rahmen findet, in dem auch unbewusstes Wissen und „Nichtwissen“ kommuniziert werden kann.

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50.000 Aufrufe

50.000 Aufrufe

Gestern sah ich in meine Blog-Statistik und sah eine beeindruckende Zahl 49.999 Aufrufe und kurze Zeit später war die 50.000 Marke geknackt. Für einen privaten Blog zum Thema Veränderungsmanagement finde ich das schon sehr beeindruckend.

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Seit 4 Jahren habe ich meine Homepage nun auf WordPress umgestellt und in dieser Zeit hat sich viel getan. Insgesamt folgen mir nun 732 Menschen über die Sozialen Netzwerke und 40 sind in meiner Community auf meinem Blog.

Hier meine am häufigsten geklickten Seiten:

  1. Generationenübersicht mit insgesamt 15597 Klicks
  2. Wertewandel mit 2612 Klicks
  3. Demografische Wandel 2072 Klicks

Ich freue mich über das Vertrauen und das Interesse und die schönen Kommentare, die mir Rückmeldung darüber geben, ob die Beiträge auch gelesen werden und aktuell sind. Es wird auch in 2018 weiter gehen, auch wenn ich momentan krankheitsbedingt wenig schreibe. Aber es ist Einiges in der Pipeline. Lasst Euch überraschen.

Meine Lernreise für 2018

Meine Lernreise für 2018

Im letzten Jahr habe ich instinktiv meine Vereinszugehörigkeit zum BDVT gekündigt und die Verantwortung für die Region Westfalen abgegeben. Die Leitung einer Region ist viel ehrenamtliche Arbeit und durch den Weggang mir wichtiger Menschen, hat die Vereinigung für mich an Bedeutung verloren. Manchmal muss man sich von etwas Verabschieden, um Neues in Angriff nehmen zu können. Das ist ja auch beim Lernen so. Manchmal muss man erst einmal etwas Verlernen um Neues lernen zu können.

An die Stelle des BDVT´s ist mittlerweile das intrinsify Netzwerk getreten und seit Dez 2017 bin ich nun akkeditierte Prozessbegleiterin von unternehmensWert:Mensch.

Ich habe schon seit langem die INQA (Initiative neue Qualität der Arbeit) verfolgt. Was will INQA?

„Zukunft sichern, Arbeit gestalten“, lautet das Motto der Initiative Neue Qualität der Arbeit. Seit mehr als zehn Jahren setzt sich die Initiative für eine neue Qualität der Arbeit ein. Die entscheidende Frage dabei: Wie kann Arbeit für Unternehmen rentabel und für Beschäftigte gesund, motivierend und attraktiv gestaltet werden?“

Das Förderprogramm unternehmensWert:Mensch wird gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds. Das Programm ist inhaltlich verzahnt mit der Arbeit der INQA und steht im Kontext der Fachkräfte- Offensive der Bundesregierung.

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Agil vs. Traditionell – #NOUN

Agil vs. Traditionell – #NOUN

Sehr schönes Bild. Hier kann man gut erkennen, um was es bei der Agilität geht und Scrum ist ja nur eine Methode von vielen. Wenn die Entwickler ganz nah am Kunden sind, dann entsteht ein gutes Produkt.

Die Changeologen

Agil-vs-Tradition

Mit agilen Methoden näher am Kunden und mehr Zufriedenheit für die Mitarbeiter!

#NOUN #notizenunterwegs

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Kultur in Westfalen – Ein Rückblick aus Lippstädter Sicht

Kultur in Westfalen – Ein Rückblick aus Lippstädter Sicht

Am 07.09.2017 war eine Lippstädter Delegation bei der 7. Westfälischen Kulturkonferenz. Ich durfte eines der vielen Foren moderieren. In unserem Forum ging es um „Bürgerliche Plattformen für die kommunale Kulturentwicklung“. Als langjährige Prozessbegleiterin, war es für mich spannend zu sehen, wie es in anderen Städten im Kulturprozess aussieht. In der Fishbowl wurde offen über die Schwierigkeiten der Kulturentwicklung gesprochen.

der Bericht von Frau Liebscher, Vorsitzende des Kulturrates Lippstadt zum Forum 6 beginnt im letzten Dritteln 2:40 m

Kultur in Lippstadt hat einen Rückblick mit Bildergalerie verfasst. Eine schöne Erinnerung an einen tollen Tag. Und am 14.11.2017 geht es in Lippstadt mit dem Kulturforum weiter – Kulturentwicklung ist ein Prozess. Ich freue mich auf die Moderation des Abends. #KulturLippstadt

zum Artikel

und hier geht es zum offiziellen Rückblick des Veranstalters:
Kultur in Westfalen – Konferenz 2017