Vielfalt auf dem Barcamp Bonn

Vielfalt auf dem Barcamp Bonn

Am Wochenende (10.03.-11.03.) habe ich das Barcamp in Bonn besucht, das in diesem Jahr im Posttower stattfand. Der erste Tag stand unter dem Motto „Bonn bewegen“ und hier wurden alle Themen rund um die Mobilität, Digitalisierung und Vernetzung diskutiert.

Die Deutsche Post DHL stellte nicht nur ihre Postdrone aus und lud zur Session „Motivation und Herausforderung von DPDHL zur Produktion von E-Fahrzeugen“ ein, sondern nahm auch mit etlichen Mitarbeitern teil, die man sonst nur aus der postinternen Yammer- Gruppe kennt. Das Netzwerken in den Pausen und am Abend auf dem Partyschiff, war für alle ein wichtiger Bestandteil der Veranstaltung. Weiterlesen

Die eigenen Werte bei der Arbeit leben

Die eigenen Werte bei der Arbeit leben

Wäre es nicht gut, wenn man seine eigenen Werte bei der Arbeit auch leben könnte. Wer sich mit dem Thema Gesundheit beschäftigt, der weiß, dass dies eine gute Prävention ist, wenn es um die Burnout- Prophylaxe geht.

Im Rahmen der Untersuchungen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) im Zusammenhang mit dem Thema Arbeit 4.0 ist auch eine Studie „Wertewelten Arbeit 4.0“ entstanden.

Im Rahmen der vorliegenden Studie „Wertewelten Arbeiten 4.0“ wurden 1.200 Personen (1.000 Erwerbspersonen, zwei Kontrollgruppen á 100 Personen) auf Basis des Mikrozensus von 2013 über ihre Vorstellungen zum Thema „Arbeit in Deutschland“ befragt. In kombiniert quantitativ-qualitativen Tiefeninterviews mit dem Interviewverfahren nextexpertizer wurde repräsentativ erhoben, wie die Befragten die heutige Arbeitswelt erleben und welche Arbeitswelt sie sich für die Zukunft wünschen.

Hier die 7 Wertewelten, die die nextpractice GmbH die in der Studie erkannt wurden:

  1. Sorgenfrei von der Arbeit leben können (25 – 30%)
  2. In einer starken Solidargemeinschaft arbeiten (10%)
  3. Den Wohlstand hart erarbeiten (10-15%)
  4. Engagiert Höchstleistungen erzielen (10-15%)
  5. Sich in der Arbeit selbst verwirklichen (10%)
  6. Balance zwischen Leben und Arbeit finden (10-15%)
  7. Sinn außerhalb seiner Arbeit suchen (10-15%)

Jeder, der genau wissen will, in welcher Wertewelt er arbeiten will, kann einen kleinen Selbsttest machen.

Bei mir kam raus:

Wertewelt 6: Balance zwischen Leben und Arbeiten finden. (49 %)
Wertewelt 5: Sich in der Arbeit selbst verwirklichen. (30 %)
Wertewelt 7: Sinn außerhalb seiner Arbeit suchen (21 %)

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Arbeit4.0 in OWL

Schön war es gestern in Bielefeld- Einschlingen beim ersten #OWivent. Die Initiatoren Bärbel Röpke-Stieghorst, Thomas von Sehlen und Christina Zweigle haben sich zusammengetan und eine wunderbare Veranstaltung für OWL hervorgebracht. Im Open Space Format fand man schnell zusammen und tauschte sich zum Thema „Neue Arbeitswelt und Neue Führung“ aus. Die Geburtsstunde einer neuen Vernetzung rund um das Thema Arbeit4.0. Hier einige Impressionen des Tages.

Hilfsmittel: Der Haufe Quadrant — Die Changeologen

Hilfsmittel: Der Haufe Quadrant — Die Changeologen

Es gibt viele Möglichkeiten seine Organisation aufzustellen. Eine Übersicht darüber gibt der Haufe Quadrant. Mein Favorit ist das agile Netzwerk.

Siehe Bild Haufe-Quadrant Agiles Netzwerk oder solide Weisung und Kontrolle? Immer wenn Organisationsdesign und Selbstverständnis des Mitarbeiters zueinander passen, entstehen funktionierende Systeme, die je nach Anforderung an den jeweiligen Unternehmensbereich ausgestaltet werden. Viele Mitarbeiter bewegen sich jedoch in Strukturen, die eigentlich nicht zu ihnen passen. Da gibt es zum Beispiel den Mitarbeiter, der eigentlich gern […]

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Innovationen und Wandel

Innovationen und Wandel

Wachstum ist von Innovationen und der Wandlungsfähigkeit von Unternehmen abhängig. Der Ökonom, Nikolai Kondratieff beobachtete langfristige Wirtschaftsschwankungen in Zyklen von 40 bis 60 Jahren, so genannte Kondratieffzyklen. Nach seiner Theorie stehen am Anfang eines jeden Zyklus neue tech­nologische Errungenschaften, die zu Trägern eines lang anhaltenden Konjunkturauf­schwungs werden. Vorausgesetzt, diese so genannten Basisinnovationen durchdringen nahezu alle Bereiche der Volkswirtschaft und lösen in der gesamten Wirtschaft neue Pro­duktivitätsschübe aus. Seit der industriellen Revolution Ende des 18. Jahrhunderts bis heute gibt es 6 Kontratieffzyklen. Der Sechste Zyklus hat gerade begonnen.

Kontratieffzyklen

Die Basisinnovation „Ganzheitliche Gesundheit“

Unter der ganzheitlichen Gesundheit verstehen ich nicht nur Gesundheit im engeren Sinne, sondern die Gesundheit im Sinne der WHO:

Gesundheit ist ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit und Gebrechen.

Innovationen im Bereich Gesundheit, sind also auch soziale Innovationen im Unternehmen, wenn es z.B. um mehr Partizipation im Unternehmen geht, um Entscheidungen im Team, um Vermittlung von Sinn oder um flexiblere Arbeitszeitmodelle und Arbeitsplätze. Wenn man das Zusammenleben auf der Welt betrachtet, wäre gesund, wenn wir uns alle als gleichberechtigte Menschen achten würden und das Leben auf der einen Welt so gestalten würden, dass alle gesund leben können. Vielleicht könnten nicht alle den Lebensstil halten, den sie heute haben, aber dieser Lebensstil ist in weiten Bereichen auch nicht mehr gesund und macht auch nicht glücklich. Weiterlesen

Agilität – die neue Anforderung an Organisationen

Das Wort agil oder Agilität hat sich mittlerweile tief in die Kommunikation in Unternehmen eingeschlichen. Nur wer sich schnell, agil und flexibel auf die immer neuen Anforderungen einstellt, wird langfristig überleben. Agiles Management soll dies nun leisten.

Aber wie?

Dafür muss man einmal schauen, woher eigentlich dieses Wort kommt:

Agilität bedeutet, dass man beweglich ist, synonyme dafür sind z.B. auch flink, wendig, vital und schnell.

Schon lange hören wir, dass kleine wendige Start- ups gegenüber den großen Unternehmen die Nase vorne haben, wenn es um die Geschwindigkeit der Umsetzung und der Innovationsfähigkeit geht. Häufig kaufen große Firmen, kleine Start- ups auf und wundern sich danach, weshalb diese in kürzester Zeit weniger agil sind.

Agilität hat sehr viel mit der Art und Weise der Führung zu tun. In agilen Firmen werden Vorgaben durch Freiheit ersetzt. Selbstorganisierte Teams finden Lösungen. Selbstorganisation braucht dabei eine kooperative Führung, die den Mitarbeiter unterstützt und coacht. Das Management hat die Aufgabe, die Unternehmensstrategie so zu kommunizieren, dass jeder einzelne Mitarbeiter versteht, wohin die Reise gehen soll und dies auch mitträgt.

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Netzwerktreffen zum Thema Design Thinking

Der Verein Großgruppenmoderation e.V. www.move-your-vision.de trifft sich am 28.-30.08.2015 in Soest zum jährlichen Netzwerktreffen zum Thema Design Thinking. Ich werde zusammen mit Andrea Schrage von der Hella AG das Netzwerktreffen moderieren.

„Design Thinking ist mittlerweile mehr als nur ein kreativer Produktentwicklungsprozess. Was ursprünglich als Innovationsmethode für Produkte und Services in Stanford entwickelt wurde, avanciert heute zu einer ganz neuen Art, den Menschen in Bezug zur Arbeit zu sehen, das Konzept der Arbeit zu denken und zu fragen, wie wir im 21. Jahrhundert leben, lernen und arbeiten wollen. Die Strahlkraft von Design Thinking besteht darin, neue und überraschende Formen der kreativen Zusammenarbeit zu ermöglichen. Wir-Intelligenz ist das neue Schlagwort, Kollaboration wird die Grundlage für ein neues Arbeitsbewusstsein.“ Zitat: Homepage des Hasso- Plattner Instituts.

Die Phasen der Methode Design Thinking

Die Phasen der Methode Design Thinking

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