Erinnerungen an den Fall der Berliner Mauer zum 30. Jahrestag!

Erinnerungen an den Fall der Berliner Mauer zum 30. Jahrestag!

Im November 1989 war ich im zentralen Briefeingangsamt für Berlin, Postamt Berlin 11,  in Kreuzberg beschäftigt. Mein Ausblick auf den Anhalter Bahnhof war eher trostlos, obwohl man am Horizont den Berliner Reichstag sehen konnte.

Blick auf den Anhalter Bahnhof bis zum Reichstaggebäude. Dazwischen ist der Potsdamer Platz, den es damals in dieser Form noch nicht gab.

Blick auf den Anhalter Bahnhof bis zum Reichstaggebäude. Dazwischen ist der Potsdamer Platz, den es damals in dieser Form noch nicht gab.

Eine Trabbischlange vor dem Deutschlandhaus.

Eine Trabbischlange vor dem Deutschlandhaus.

Erst am 11.11. 1989 nahm ich mit meiner Kamera die Berliner Veränderungen auf. Die Grenzöffnung am 09.11. nachts habe ich komplett verschlafen und am 10.11. wurde ich auf meiner Fahrt zur Arbeit von den vielen Trabbis überrascht. Statt 45 min brauchte ich 2 Stunden nach Kreuzberg. Der 11.11. war ein herrlicher Tag und nach getaner Arbeit zog ich los. Zuerst zum Checkpoint Charly. Weiterlesen

Lernen ohne Grenzen

Lernen ohne Grenzen

Es ist nun 1 1/2 Jahre her, als ich meinen ersten Working out loud (WOL) Circle durchlaufen habe. Damals wollte ich mich mit der Methode so tiefgreifend beschäftigen, dass ich sie selbst erklären und moderieren könnte. Ich lerne ja seit über 15 Jahren in Netzwerken und so interessierte ich mich dafür, weshalb diese Methode gerade jetzt so populär geworden ist. Vieles hängt daran, dass die Zeit einfach reif ist, sein Lernen in die eigene Hand zu nehmen. Die VUKA Welt ist so schnelllebig, dass betrieblichen Schulungen einfach nicht hinterher kommen und die verschiedenen Themen auch nicht mehr abdecken können. Bei mir kommt ja nun auch noch hinzu, dass ich gar nicht mehr in einem Betrieb arbeite und ich mich um meine Personalentwicklung also selbst kümmern muss. Lernen war für mich immer ein hohes Gut und ich möchte auch bis an mein Lebensende etwas hinzulernen können.

Nach dem zweiten WOL Circle stellen wir uns dann gemeinsam die Frage: Was nun? Schon mit meinem ersten WOL Circle bin ich weiter verbunden und wir treffen uns ca. 1 x im Monat zu einem virtuellen Treffen. Was sollte nun mit dem zweiten Circle werden und ist es sinnvoll einen dritten Circle zu machen. Was will ich eigentlich weiter lernen. Im zweiten Circle hatte ich mich damit beschäftigt, wie so ein Co Working Space funktioniert und ob man sich hier vielleicht gegenseitig, wie in einem Netzwerk gemeinsam weiterentwickeln kann. Ich bin zu dem Schluß gekommen, dass die meisten Co Working Spaces nicht so funktionieren und der Trend, dass große Firmen ganze Entwicklungsabteilungen in einen Co Working Space auslagern, diesem Gedanken entgegen stehen. Dies ist zwar immer schön für den Betreiber des Co Working Spaces, aber der Spirit des Co Working Spaces geht dabei verloren.

Aus dem letzten WOL Circle ist nun eine Freitagsrunde entstanden. Statt mich um einen Co Working Space zu kümmern, habe ich mich hier im virtuellen Co Learning Space von iRooms getroffen und überlegt, wie wir in Zukunft miteinander und voneinander lernen können.

 

Wir, das sind Nicola Peschke, Robert Vogel und Kathrin Gielsdorf und ich und wir
tüftelten auf iRooms nach einer Lösung, wie wir in Zukunft helfen können, über Grenzen hinweg lernen zu können. Die Grenzen sind dabei nicht nur räumliche Grenzen, da wir in einem virtuellen Raum zusammen arbeiten, sondern wir wollen auch hierarchische Grenzen, Altersgrenzen und Abteilungsgrenzen überwinden und möglichst in einer diversen Gruppe lernen. Das Lernen voneinander mit einem unterschiedlichen Background ist uns wichtig. Denn die Realität kann niemand gänzlich erfassen. Wir brauchen die unterschiedlichen Sichtweisen, um möglichst umfassend die Dinge zu beleuchten. Wir leben in einer VUKA Welt und unsere Antwort ist dafür Räume zu schaffen, in der man vernetzt, offen, partizipativ und agil lernen kann.

Walter Gropius hat vor 100 Jahren gesagt: „Willst Du die Kultur verändern, musst Du die Räume ändern.“

Dies ist mit iRooms möglich und so wurde aus dem virtuellen Co Working Space ein virtueller Co Learning Space. iRooms ist mittlerweile eine App, die man auf sein iPad oder iPhone laden kann und so kann man ortsunabhängig von überall gemeinsam lernen.

Und hier nun unsere Einladung:

Am 30.09.2019 möchten wir nun ein Experiment starten, um in einem größeren Rahmen und somit mehr Expertise voneinander und miteinander zu lernen.

Im Digital Business Lunch von 12:00 Uhr bis 13:30 Uhr zum Thema:

Wie können wir in Zukunft unternehmensintern gemeinsam mit dem Top Management in Richtung Kundenbedürfnisse lernen?

Moderiert wird die Veranstaltung von Robert Vogel und Kathrin Gielsdorf und sie wollen mit dem digitalen Format: „3 Fragen der Medusa“ dieser Frage auf den Grund gehen.

Wir wollen einen bunten Querschnitt von Mitarbeitern vieler Unternehmen in diesen Raum bringen und möglichst alle Hierarchiestufen mit einbinden.

Wenn Du dem Thema Lernen in Deinem Umfeld oder Deiner Organisation einen größeren Raum bieten möchtest, interessiert an anderen Erfahrungen und Perspektiven zum Thema „Lernen ohne Grenzen“ bist und Möglichkeiten des digitalen Lernens ausprobieren möchtest, dann melde Dich an mit diesem Link:

https://irooms-akademie.de/anmeldung-lernen-ohne-grenzen/

Wir sind gespannt, was wir gemeinsam Neues lernen!

 

 

Wandelgang über „Klimanotstand in Lippstadt“

Wandelgang über „Klimanotstand in Lippstadt“

Einladung zum Wandelgang für Klimaaktivisten

Ich stelle Ihnen meinen Wandelgang in Lippstadt vor und gemeinsam überlegen wir, was wir in Lippstadt hinsichtlich des Klimawandels verändern können und wollen.

In Lippstadt wurde im Juni 2019 der Klimanotstand ausgerufen. Im Juli haben wir die heißesten Tage seit der Klimaaufzeichnung auch in Lippstadt erlebt. Viele Bürger fragen sich, wie kann man persönlich etwas dagegen tun und was muss die Politik nun tun. Wir brauchen Gesprächsplattformen, um gemeinsam neue Ideen zu generieren.

Ich habe mir z.B. in Kopenhagen, als ich meine Tochter von ihrem Auslandssemester abgeholt habe, das Fahrradwegesystem angeschaut. Wie kommt es, dass in einer Stadt, in der es im Winter viel mehr Schneetage gibt als bei uns, so viele Menschen konsequent auf das Fahrrad umsteigen. Hier wird z.B. nicht der Schnee von der Straße auf den Fahrradweg geschippt, sondern vom Fahrradweg auf die Straße. Denn es fahren mittlerweile viel mehr Fahrräder als Autos. Die Fahrradwege sind voll, obwohl sie doppelt so breit wie bei uns sind. Unsere Stadt ist prädestiniert für eine Ausrichtung als Fahrradstadt. Wir haben keine Steigungen (außer einiger Unterführungen) und auch im Winter kann man die Schneetage an einer Hand abzählen. Aber trotzdem gibt es Menschen, die in Lippstadt mit dem Auto zum Bäcker fahren oder zur Fitnessbude. Es gibt sehr wenig Regentage. Ich konnte z.B. 2 Monate von März bis Mai täglich mit dem Rad fahren und wurde nur 1 x richtig nass.

Im letzten Jahr habe ich meinen Spaziergang an der Lippe mit einem Lernpfad zur persönlichen Krisenbewältigung, dem Lippstädter Wandelgang, verbunden. Es gibt auf der Strecke 13 Stationen, um die persönliche Krise zu bewältigen.

Meine Idee ist es nun, diesen Spaziergang mit einigen Aktivisten der Klimabewegung zu gehen und gemeinsam zu reflektieren, welche Stationen uns beim Lippstädter Klimanotstand helfen können und wie wir gemeinsam etwas in die Wege leiten können.

Hier noch einmal die Stationen zur Erinnerung:

  1. Ist Zustand feststellen
  2. Pegelstand der Krise benennen
  3. Was sind die Baustellen?
  4. Was will mir das Leben sagen
  5. Von der Natur lernen
  6. Entspannen und Meditieren
  7. Was macht mich glücklich? Was ist mein Wozu?
  8. Was wollen wir vom Alten bewahren?
  9. Die Zukunft erträumen – Visualisieren
  10. Energie schöpfen
  11. Mut tut gut – Neues Lernen
  12. Negative Gedanken loslassen
  13. Dem Leben eine neue Richtung geben

Wer also Lust auf einen Spaziergang mit 13 Stationen an der Lippe hat (4 Stunden einplanen), der kann sich gerne bei mir melden. Sobald ich genügend Interessenten zusammen habe, werde ich eine Doodleabfrage starten, so dass wir einen geeigneten Wandertag finden. Anmeldungen bitte an info@den-wandel-gestalten.de mit dem Betreff: „Wandelgang über Klimanotstand in Lippstadt“.

Nur gemeinsam können wir den Wandel gestalten.

Veränderung braucht neben Mut und einer Vision auch eine starke Gruppe – eine Gemeinschaft – als Wandlungsmedium.

Deshalb: Lassen Sie uns ein Klima- Netzwerk starten.

 

Klimanotstand auch in Lippstadt

Klimanotstand auch in Lippstadt

Gestern wurde auch in Lippstadt der Klimanotstand ausgesprochen.

Die Erklärung des Klimanotstands (englisch „Climate Emergency“) ist ein Beschluss von Parlamenten (also der Legislative) oder Verwaltungen (die Exekutive), mit dem sie feststellen, dass es eine Klimakrise gibt und dass die bisher ergriffenen Maßnahmen nicht ausreichen, diese zu begrenzen.[1] Es geht somit um den Umgang mit der menschengemachten globalen Erwärmung („Klimawandel“). Mit dem Beschluss werden Regierung und Verwaltungen beauftragt, Maßnahmen auszuarbeiten, die über den derzeitigen Stand hinausgehen und versprechen, die menschengemachte globale Erwärmung aufzuhalten. Die Erklärung kann auf unterschiedlichen Ebenen erfolgen (national, kommunal usw.) und hinsichtlich Tiefe oder Details ihrer Vorgaben verschieden sein.[2] Der Begriff Klimanotstand bezeichnet nicht nur förmliche Beschlüsse, sondern als Sammelbegriff auch weitere Aktionen zur Bekämpfung des Klimawandels. Das soll sie bündeln und rechtfertigen. Durch die Einführung und den Gebrauch des Begriffs „Notstand“ in diesem Zusammenhang wird diesen Maßnahmen höchste, nicht aufschiebbare Priorität zugeschrieben.[1][3] Der Klimanotstand wurde auch als Ausdruck der Volkssouveränität interpretiert: Er wird zwar von oben ausgerufen, würde aber von unten eingefordert.[4]

Zitat: Wikipedia

Ich war überrascht, denn es gibt immer noch Leugner der Klimakrise, die behaupten die Klimakrise sei nicht vom Menschen gemacht. Außerdem hätte Deutschland nur einen sehr geringen Anteil und es würde dem Planeten gar nichts bringen, wenn die Deutschen nun auf Wachstum verzichten würde.

Hierzu ist zu sagen, dass 97-98% der Klimaforscher sich einig sind, dass der Mensch für diese Klimakrise verantwortlich ist. Deutschland hat sich im Pariser Klimaabkommen 2015 verpflichtet bis 2050 den CO 2 Ausstoß auf eine Emission von 0 Null zu reduzieren, damit das Klimaziel + 2 ° nicht überschritten wird. Wir hinken bereits unseren eigenen Plänen hinterher. Wir müssten aber das Vorbild sein, damit auch andere Länder nicht in den  Bemühungen aufgeben. Wir müssen zeigen, dass es geht.

Was heißt hier eigentlich Krise?

Unter einer Krise versteht man eine Entscheidung, einen Wendepunkt, eine Gefahr, Not und Unsicherheit. Es kann aber auch eine Chance und Gelegenheit sein.

Wesentliche Elemente einer Krise sind:

  • die Unterbrechung der Normalität
  • erzeugt Chaos und Orientierungslosigkeit
  • das Auseinanderklaffen von Problemen und Bewältigungsstrategien
  • bedingt Umorientierung und tiefe Auseinandersetzung mit sich selbst
  • sind von hoher Emotionalität geprägt
  • verfügen über hohe Dringlichkeit
  • lassen grundsätzliche Sinnfragen aufkommen
  • lösen Veränderungen aus.

Was ist zu tun in der Krise:

  1. Analyse
    Wie steht es genau um das Klima?
    Was können wir aus dem Lernen, was bisher geschah?
  2. Entscheidungen treffen?
    Was wollen wir sein, denken, fühlen, tun?
  3. Handlungsfähigkeit wieder herstellen und
    ein Bild der Zukunft kreieren,
    kommunizieren,
    Ressourcen bereitstellen,
    zu einer lernenden Gesellschaft werden.

 

Was können wir sofort  als normale Bürger tun?

  1. Achten Sie darauf, welcher Bank sie Ihr Geld anvertrauen. Geben Sie keiner Bank ihr Geld, die in Unternehmen investieren, die immer noch nicht begriffen haben, dass wir aus den fossilen Energien aussteigen müssen. Hierzu möchte ich auch nochmals auf meinen Artikel „Macht Geld Sinn?“ verweisen.
  2. Wir müssen unser Reiseverhalten hinterfragen. Kreuzfahrten und Flugreisen sollten die Ausnahme sein.
  3. Wer auf Plastik verzichtet, nützt auch dem Klima, denn die Produktion und Verbrennung von Plastik ist bereits ein extremer Klimakiller.
  4. Weniger Fleisch zu essen, hilft dem Klima, denn 70 Prozent der direkten Treibhausgasemissionen unserer Ernährung sind auf tierische Produkte zurückzuführen. Würden wir unseren Fleischkonsum reduzieren, dann bräuchte in Südamerika nicht so viel Soja angebaut werden und Wälder gerodet werden.
  5. Wir müssen nicht alles selbst besitzen, wenn man sich Dinge auch leihen kann und wir brauchen auch nicht jede Fast Fashion Mode mitmachen, wenn der Kleiderschrank mit qualitativ hochwertigen Kleidern gefüllt ist.
  6. Wir können die richtige Suchmaschine benutzen, die mit der man Bäume pflanzen kann – „Ecosia“
  7. In den letzten 30 Jahren sind wir dem falschen System (amerikanischen Kapitalismus) hinterhergejagt. Es ging immer nur um das Haben wollen. Glücklich gemacht hat es uns nicht, sondern häufig sogar krank. Wir haben nur eine Welt und die sollten wir nicht ausbeuten, sondern erhalten.
    Gedanken zum Wachstum

Deshalb besteht auch in dieser Krise eine Chance?

Wer verzichten lernt, der erkennt wieder den Wert von freier Zeit, von einer guten Gesundheit, von einfachen Essen, von lebendiger Natur, von guten Beziehungen und gemeinsamen Aktivitäten.

Eine Aktivität könnte sein: Lippstadt fit zu machen für eine Zukunft ohne Emission. Hierfür brauchen wir eine Diskussion über die Notwendigkeit dieser Anstrengungen und ein positives Bild der Zukunft.

  • Wie werden wir leben, wenn wir wieder mehr Fahrrad fahren, vom Auto wo immer es möglich ist, auf den Zug umsteigen und es vielleicht nur noch 25 % der Autos gibt.
  • Wie werden wir wohnen, wenn wir alte Häuser abreißen, da ein Neubau günstiger ist als die energetische Sanierung und dann auf ein gemeinsames Wohnen z.B. in Genossenschaftlichen Bau- Vereinen setzen. Hier kann man Flächen einsparen, die man gemeinsam nutzt und Wohnen wird auch wieder bezahlbar und vielleicht auch für ältere Menschen wieder sicherer und lebenswerter.
  • Wie werden wir arbeiten und lernen, wenn wir nicht mehr pendeln, sondern im Home-Office arbeiten, auf Video-Konferenztechnik setzen oder gemeinsam in Co Working und Co Learning Spaces arbeiten und lernen.
  • Wie viel Geld brauchen wir wirklich, um gut zu leben und wie finanzieren wir gemeinsam die regenerative Energie, die wir brauchen und wie speichern wir sie.
  • Wie werden wir als Kommune unabhängig und frei von mächtigen Unternehmen, die nur unser Geld wollen.

 

Auf jeden Fall brauchen wir ein Wir- Gefühl – wir Lippstädter – damit wir unsere  Zukunft gemeinsam gestalten.

Lippstadt ist Vorreiter, wenn es um den Naturschutz geht. Nun können wir zeigen, was noch alles möglich ist, wenn eine ganze Stadt an einem Strang zieht.

Von der Natur lernen am Beispiel der Lippe in Lippstadt

 

Co Learning Community oder CoWorking Space

Co Learning Community oder CoWorking Space

Als Großgruppenmoderatorin habe ich gelernt, wie wichtig die Location ist, für den Erfolg einer Veranstaltung und wie belebend eine gute Metapher für den Workshoperfolg sein kann. Ich habe mir immer den Raum vor einer Veranstaltung angeschaut und habe ihn auf mich wirken lassen und mir überlegt, was darin möglich ist. Wie kann das Setting sein. Wo stehen mir Säulen im Weg oder wie sind die Lichtverhältnisse am besten.

Als Kind wollte ich Innenarchitektin werden, da ich schon damals Freude daran hatte, Räume zu gestalten und Räume auf mich wirken zu lassen.

Anfang des Jahres habe ich mich in einem WOL Circle intensiv mit dem Thema Co Working Space beschäftigt und viele Co Working Spaces besucht und dann ist mir aufgefallen: „Es liegt nicht am Raum, sondern an der Haltung der Menschen, die in diesem Raum arbeiten.“ Wir brauchen eine Arbeitskultur in der Wissen fließen kann, damit die Räume auch richtig genutzt werden und mit Leben erfüllt sind.

Ich schaffe es auch in einem Virtuellen Raum gut zusammen zu arbeiten und fühle mich in einer Community geborgen.

Hier erst einmal eine kleine Bildergalerie der Räume, die ich besucht habe.

Seit Anfang des Jahres arbeite ich mit meinem letzten WOL Circle im iRoom, einem Virtuellen Co Working Space und wir haben nach unserem gemeinsamen WOL Circle vereinbart, dass wir gemeinsam weiter lernen wollen und die Tools und Räume ausprobieren und reflektieren wollen.

Denn es kommt beim Arbeiten nicht auf die Location an, sondern auf die Menschen die dort arbeiten, auf die Community.
Das und noch viel mehr geht auch im iRoom der Firma Unternehmen mit Zukunft GmbH.

Ich bin Pionier im Experimentierfeld der iRooms und berichte hier gerne über meine Erfahrungen.

 

Von der Natur lernen am Beispiel der Lippe

Von der Natur lernen am Beispiel der Lippe

Heute stehen wir vor einer der größten Herausforderungen der Menschheit. Wir müssen unser Verhalten und die Einstellungen ändern, damit der Klimawandel die Erde nicht zu einem für Menschen lebensfeindlichen Raum macht. Diese Krise enthält eine enorme Chance für die Menschheit, denn wenn wir es als Weltbevölkerung schaffen, mit dieser Krise umzugehen und einen Wendepunkt herbeiführen können, dann wäre das eine beachtliche Leistung. Die Welt wäre dann wahrscheinlich eine kooperativere und nachhaltigere Welt und die Gemeinschaft hätte einen hohen Stellenwert. Es gäbe vielleicht nicht mehr den BiP (Bruttoinlandsprodukt) um die Leistungen der Länder vergleichbar zu machen, sondern so etwas wie ein Wohlstandsmesser, der auch die Gesundheit, die Bildung, die Gemeinschaft und das Engagement, die Umwelt, die Sicherheit und die Zufriedenheit der Bürger misst.

Die Jugend macht es uns schon mal mit dem Fridays for Future vor, indem sie in 100 Ländern gleichzeitig für eine gemeinsame Sache auf die Straße geht. Unterstützt werden sie von 20.000 Wissenschaftlern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz und auch Parents for Future stehen den Schülern zur Seite. Die GLS Bank hat eine Peer-to-Peer Plattform eingerichtet, auf die man einzahlen kann, damit Schüler ihre Bußgelder, nicht selbst zahlen müssen, wenn sie für die gemeinsame Sache demonstrieren. Es sind schon 25.502 € zusammen gekommen.

So viele Menschen wollen die Energiewende, damit die Natur sich wieder erholen kann, wenn jeder seinen Anteil bringt, müsste es doch möglich sein.

Diejenigen, die das nicht wollen, denken vielleicht, die schlimmen Folgen nicht mehr zu erleben oder haben keine Vorstellung davon, wie die Natur sich wieder reparieren könnte. Sie bezweifeln einfach mal, dass die Krise vom Menschen selbst verursacht wurde. Für diejenigen, denen die Phantasie fehlt, schreibe ich diesen Artikel.

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Ich lebe seit Anfang 1990 in Lippstadt und habe nun fast 30 Jahre Lipperenaturierung mitbekommen.  Was in der Zwischenzeit gelungen ist, ist phantastisch. mehr Infos

In diesem Jahr ist die Lippe zum Fluss des Jahres 2018/2019 geworden und heute Abend kommt ein Naturfilm im WDR, der zeigt, was alles möglich geworden ist.

Die Lippe ist mit 220 km der längste Fluss in NRW und insgesamt wird die Renaturierung bis zu 300 Millionen € kosten, die das Land trägt. Aber wie man sieht, lohnt sich die Investition.

Es gibt viele Metaphern, die rund um die Lippe hergestellt werden können,

da macht man sich z.B.

  • auf, zu neuen Ufern
  • der Fluß verbindet
  • von der Natur lernen
  • alles fließt
  • Alles im Fluß
  • zurück zur Natur
  • gemeinsam an der Lippe

Ich habe bereits Outdoortrainings auf der Lippe gemacht, um Teams zu formen und auch für die Persönlichkeitsentwicklung kann man den Fluß sehr gut als Metapher heranziehen. Der Fluß ist für mich Energiequelle geworden. Sein rauschen begleitet mich Tag und Nacht.

Wir brauchen mehr „Lippe Bekenntnisse“, so wie dieses. Die Lippe kann begeistern.

Wenn Menschen eine gemeinsame Vision haben, dann ist vieles möglich. Uns fehlt nur die motivierende Vision eines Zusammenlebens, in der die Menschen gut versorgt sind und glücklich miteinander lebt. Der Kapitalismus ist so wie der Kommunismus gescheitert. Wir sollten vielleicht mehr von der Hirnforschung lernen, wenn es um die Bewältigung dieser Krise geht. Wo ist die Vision von der künftigen Welt auf der wir ohne Kriege leben werden. In der wir die Ressourcen gemeinsam schonen und nachhaltig wirtschaften, in der wir alle mit weniger glücklicher leben können. Wenn wir es schaffen, gemeinsam diese Vision zu entwickeln, dann schaffen wir auch den Weg aus der Krise.

Lasst Euch heute Abend vom Naturfilm inspirieren. Wer an der Lippe wohnt, braucht nicht mehr ins Ausland zu fahren, um Natur zu erleben. Wir haben einen Schatz in Lippstadt, der sich jedes Jahr noch vergrößert, dadurch dass seltene Vögel, Fische und Pflanzen wieder zur Lippe kommen. Im letzten Jahr habe ich einen Eisvogel in Lippstadt gesehen. Biber, Störche und Graureiher sind auch schon wieder hier.

Wer Lust hat einen Spaziergang in Lippstadt an der Lippe zu machen, dem empfehle ich meinen Wandelgang. Die Digiwalk App hilft bei der Navigation und die 12 Stationen sind gleichzeitig eine Reise zu sich selbst. Natur, Kunst, Sehenswürdigkeiten und Meditation  laden zur Reflexion ein. Viel Spaß in Lippstadt an der Lippe.

https://www.digiwalk.de/walks/wandelgang-lippstadt/de

 

Glücklich arbeiten

Glücklich arbeiten

Schon seit Jahren beschäftige ich mich auch mit der Frage, wann macht arbeiten Spaß und wie können wir Rahmenbedingungen schaffen, damit ich gesund und glücklich bleibe bei der Arbeit. Gibt es vielleicht Tricks, wie man mit schwierigen Situationen umgeht, oder wie man sich selbst immer wieder motivieren kann. Wie man mit Niederlagen umgeht? Wie man resilient wird?

Hier eine kleine Auswahl mit den Themen, die mich dabei beschäftigt haben.

Glücklich arbeiten

Nachdem ich im letzten Jahr eine Krebserkrankung verarbeiten musste,  ist dieses Thema wieder in den Vordergrund getreten. Ich konnte mir nicht mehr vorstellen, an meinen alten Arbeitsplatz zurückkehren zu müssen und fing an mir vorzustellen, wie ich künftig arbeiten will. Es sollte ein Raum sein, in dem ich Menschen treffe, die sich gegenseitig in der Weiterentwicklung unterstützen.

Als Netzwerkentwicklerin aus Leidenschaft geht es mir darum, Menschen zusammenzubringen, die eine positive Beziehung aufbauen wollen und optimistisch an Probleme herangehen und Lösungen gemeinsam finden. Dabei kann jeder natürlich sein eigenes Ziel vor Augen haben, aber es muss ein größeres, gemeinsames Ziel geben, dass wir als Gemeinschaft erreichen wollen.

Bei meinem ersten Working out loud Circle habe ich solche Menschen kennen gelernt und in meinem zweiten Circle ist es wieder so. So ein Raum kann also auch virtuell sein. Bei meinem zweiten WOL Circle gibt es einen iRoom, wir haben also das Gefühl, dass wir 6  wirklich in einen Raum arbeiten.

Was braucht man um glücklich zu arbeiten.

1. Gemeinschaft

2. Freiheit

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Brainstorming mit Bärbel Röpke- Steighorst und Rainer Pivit von Lust auf Zukunft

Ich denke, um glücklich zu sein, brauche ich andere Menschen und am besten eine Gemeinschaft mit gemeinsamen Werten. Es ist nicht so, dass ich mich in der Gemeinschaft unterordnen muss und unfrei bin, sondern die Gemeinschaft hilft mir, mein Potential zu entfalten. So beschreibt es Gerald Hüther auch in seinem neuen Buch: Wie Träume wahr werden.

Hier ein inspirierendes Video zum Thema Glücklich arbeiten mit Maike van den Boom:

Hier mein Mindmap zum Video:

Mindmap Glücklich arbeiten

Momentan arbeite ich an einem Konzept für einen Co Working Raum in Lippstadt. Wer sich vorstellen kann, mit mir diesen Co Working Raum zu gestalten, den lade ich gerne dazu ein. Es geht mir dabei vor allem darum, wie können wir eine Gemeinschaft werden, die sich gegenseitig unterstützt und glücklich miteinander arbeitet.