Kultur in Westfalen – Ein Rückblick aus Lippstädter Sicht

Kultur in Westfalen – Ein Rückblick aus Lippstädter Sicht

Am 07.09.2017 war eine Lippstädter Delegation bei der 7. Westfälischen Kulturkonferenz. Ich durfte eines der vielen Foren moderieren. In unserem Forum ging es um „Bürgerliche Plattformen für die kommunale Kulturentwicklung“. Als langjährige Prozessbegleiterin, war es für mich spannend zu sehen, wie es in anderen Städten im Kulturprozess aussieht. In der Fishbowl wurde offen über die Schwierigkeiten der Kulturentwicklung gesprochen.

der Bericht von Frau Liebscher, Vorsitzende des Kulturrates Lippstadt zum Forum 6 beginnt im letzten Dritteln 2:40 m

Kultur in Lippstadt hat einen Rückblick mit Bildergalerie verfasst. Eine schöne Erinnerung an einen tollen Tag. Und am 14.11.2017 geht es in Lippstadt mit dem Kulturforum weiter – Kulturentwicklung ist ein Prozess. Ich freue mich auf die Moderation des Abends. #KulturLippstadt

zum Artikel

und hier geht es zum offiziellen Rückblick des Veranstalters:
Kultur in Westfalen – Konferenz 2017

Von der Natur lernen am Beispiel der Jahreszeiten

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1-11-2016sommer

Was kann man eigentlich von der Natur lernen, wenn man sich die Jahreszeiten im Garten ansieht.

Frühjahr
– alles spriesst, es gibt die Vorfreude auf einen blühenden Garten man düngt den Rasen, damit er sich stark entwickelt kann und putzt die Gartenmöbel, damit man bald draußen sitzen kann.

Sommer
– es blüht üppig und man freut sich über die geselligen Stunden draußen im Garten.

Herbst
– Erntezeit für Obst und das Laub muss weggeräumt werden. Das Gartenjahr neigt sich dem Ende zu. Alles wird winterfest gemacht.

Winter
– der Garten ist im Winterschlaf. Man betrachtet ihn nur noch und wartet darauf, dass endlich Frühling wird. Im Winter plant man das nächste Gartenjahr.

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3. Kulturforum in Lippstadt

Hatten wir gestern wirklich schon das 3. Kulturforum in Lippstadt? Diese Frage wurde zu Beginn insgeheim gestellt und einige vermuteten schon, dass sich der Fachbereichsleiter Wolfgang Streblow verzählt hätte.

Nachdem ich in den letzten Jahren als Teilnehmer den Kulturentwicklungsprozess in Lippstadt begleitet habe, durfte ich beim 3. Kulturforum gemeinsam mit Wolfgang Streblow den Abend moderieren.

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Die Kapelle der Bücherei Lippstadt war eine hervorragende Location für das Kulturforum

Die Veranstaltung begann mit dem Grußwort des Bürgermeisters Christof Sommer und mit dem Rückblick auf die Zeit seit dem letzten Kulturforum bis zum gestrigen Tag. Viel hat sich im letzten Jahr getan, auch wenn es vielleicht nicht so an die Öffentlichkeit gedrungen ist. So hat sich ein Kulturrat gebildet, dessen Vereinsstruktur gerade beim Amtsgericht eingetragen wird. Außerdem hat sich der Kultursalon im „Kunstturm“ getroffen und ein Gutachten zur Kulturwirtschaft wurde erstellt. Für die Jugend gibt es demnächst den Kulturrucksack und bei der Veranstaltung L!ppstART15 können sich wieder alle Kulturschaffende einem Publikum vorstellen. Auch an dem Kulturhandbuch wird weiter gearbeitet und der Blog Kultur-in-Lippstadt erfreut sich immer mehr Beachtung.

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Der Kulturentwicklungsprozess nimmt Fahrt auf

Ankündigung in der Elippse

                   Hinweis im Patriot – Lippstädter Zeitung – Termine für die Kulturszene

2012 hat die Stadt Lippstadt einen Kulturentwicklungsplan aufgestellt, 2013 folgte die Aufstellung einer Vision der Kulturentwicklung und seither geht es an die Umsetzung der Dinge, die dort geplant wurden.

Viele Menschen trafen sich in der Zwischenzeit und arbeiteten in kleinen Schritten an der großen Vision.

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Kulturhandbuch als Plattform für Vernetzung in Lippstadt

Seit einiger Zeit gibt es in Lippstadt das Kulturhandbuch, dass die Kreativen der Stadt vernetzen soll. Entstanden ist die Idee bei der Kulturentwicklungsplanung im letzten Jahr.
Mittlerweile haben sich schon etliche Kreative aus Lippstadt eingetragen und da darf ich natürlich auch nicht fehlen. Aber schaut selbst, ein bunter Mix aus allen möglichen Branchen.

 
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Quo Vadis Kulturentwicklungsplanung in Lippstadt

Um den Prozess der Kulturentwicklungsplanung in Lippstadt hat es in den vergangenen Tagen und Wochen viel Wirbel gegeben. Meine Erfahrungen und kritischen Anmerkungen habe ich als Gastautorin im Lippstädter Onlinemagazin Elippse niedergeschrieben.

Leider ist die Elippse mittlerweile als Onlineredaktion nicht mehr im Internet zu finden. Hier deshalb mein Beitrag vom Juni 2013.

Um den Prozess der Kulturentwicklungsplanung  in Lippstadt hat es in den vergangenen Tagen und Wochen viel Wirbel gegeben. Unsere Gastautorin, die Lippstädter Netzwerkexpertin Johanna Brühl, hat den Prozess kritisch begleitet und sich dazu eigene Gedanken gemacht. Johanna Brühl ist u.a. selbstständige Trainierin und hat große Erfahrung in der Begleitung von Veränderungsprozessen und in der Großgruppenmoderation.

Hier lesen Sie Ihren Gastbeitrag:

Mit der letzten Veranstaltung am 22. Juni. ist nun ein fast halbjähriger Kulturentwicklungsprozess unter Einbeziehung der betroffenen Bevölkerung zu Ende gegangen. Nach der Stärken- Schwächen Analyse im Februar in Form eines World Cafés, der Visionskonferenz im April, der Zieldefinition Anfang Juni, fand nun der Workshop mit dem Ziel der Beschreibung aller Projekte statt. Mit diesen Projektbeschreibungen soll die Stadtverwaltung einen Plan zur konkreten Umsetzung und Finanzierung vorbereiten und dem Rat zur Entscheidung vorlegen. Die Umsetzungsarbeit für Wolfgang Streblow vom Fachbereich Kultur beginnt also jetzt erst richtig.

Der gemeinsam erstellte Maßnahmenplan umfasst drei Maßnahmen:

  1. Erstellung eines Kulturhandbuches als virtuelle Plattform aller Kulturschaffenden, die auch der Vernetzung dienen soll.
  2. Suche einer Immobilie bzw. Errichtung eines Kulturzentrums. Dies ist ein angesagter Ort für alle kulturell Interessierten bzw. Kulturschaffenden. Im Kulturzentrum soll es auch einen Kultursalon geben, als kultige Location in der sich Künstler treffen und sich austauschen und vernetzen können und die auch Präsentationsmöglichkeiten für Kulturschaffende bietet.
  3. Planung des Kulturforums im kommenden Jahr. Das Kulturforum ist ein Event für alle Kulturschaffenden und kulturell Interessierten, auf dem wir 2014 einen Rückblick auf den Kulturentwicklungsprozess werfen wollen und das Jahr planen wollen. Es soll auch zur Vernetzung der Kulturcommunity dienen.

Kulturentwicklungsplanung geht weiter

Außerdem wurden noch folgende Dinge besprochen, die ebenfalls zur Entscheidung vorgelegt werden sollen. Beispielsweise soll ein Kulturrat gebildet werden. Dies wäre eine neue Institution in der Stadt. Hier können Kulturschaffende mitsprechen und die Kultur mit entwickeln. Der Kulturrat entsendet einen Vertreter in den Kulturausschuss der Stadt Lippstadt. Bei nächster Gelegenheit sollen der gemeinsame Kultur – und Schulausschuss wieder in einen Schul- und einen Kulturausschuss getrennt werden. Der Kulturausschuss ist ein politisches Gremium und hat folgende Funktionen:

  • Vorberatung von Angelegenheiten, deren Entscheidung dem Rat obliegt.
  • Eigenständige Entscheidung bei übertragenen Aufgaben.

Die Konferenzen wurden vom Osnabrücker Kulturberater Reinhart Richter moderiert. Das Konzept der Veranstaltungen beinhaltete schon aufgrund der Konzeption einige Schwierigkeiten. So brauchten die Teilnehmer nicht an allen Veranstaltungen teilzunehmen. Dies hatte zur Folge, dass man ständig wieder Begriffe neu erklären musste, z.B. den Begriff Kultur, Kulturrat, Kulturzentrum, Kultursalon und Kulturausschuss. Dies war auf die Dauer nervend und anstrengend. Einige Künstler wollten die Veranstaltung für Ihre Zwecke instrumentalisieren und interne Streitereien, wie z.B. die Qualität in der Kunst diskutieren. Aber darum ging es zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht. Diejenigen, die an allen Veranstaltungen teilgenommen haben, haben auf jeden Fall jetzt schon einen schönen Vernetzungsprozess erlebt. Auf diesem Facebook-Link und diesem Lippstadt-Blog kann man alle Ergebnisse nachlesen und kommentieren.

Autorin: Johanna Brühl