Meine Vision – die Grüne Null

Meine Vision – die Grüne Null

Heute ist wohl ein guter Tag für eine Vision für ein gutes Leben in der Zukunft.
Gestern wurde der Green Deal für Europa von der EU Kommissionschefin Ursula von der Leyen mit der Vision von einer Mondlandung verglichen.

Aber wie entsteht eine Vision?

Bei dieser Frage muss ich immer an Onkel Franz denken, er erzählte mir begeistert, wie er als Förster die Vision hatte, einen Garten mit einer Blumenwiese zu haben,  auf der die unterschiedlichsten Bäume stehen. Er hatte eine genaue Vorstellung davon und als ich mich umsah, sah ich was er erschaffen hat. Er hatte in seinem Leben von den exotischsten Orten Baumsamen und Stecklinge nach Hause gebracht und zwischen den Bäumen, hat sich eine wilde Löwenzahnwiese ausgebreitet.

Seine Vision ist Wirklichkeit geworden.

Es gibt viele Methoden die man einsetzen kann, um mit einer Belegschaft oder Gemeinschaft eine Vision zu entwickeln, z.B. Appreciative Inquiry,  Theorie U oder Zukunftsmanagement nach Pero Micic

Wir befinden uns gerade in der größten Krise der Menschheit. Wenn wir weiter so leben wie bisher, dann wird es den Menschen bald nicht mehr geben. Viele Arten werden vor uns ausgestorben sein, aber auch für uns Menschen, wird der Planet Erde immer lebensfeindlicher. Wir haben es in der Hand, ob wir nun unser System ändern und uns demütig zeigen. Wir können unsere ganze Energie in den Schutz unserer Erde investieren und brauchen dafür eine positive Vision für dieses neue Leben. Es ist ein System Change.

Bild von Flickr – Social Gabe

Der Mensch muss sich als Organismus verstehen, der von anderen Organismen abhängig ist. Wenn wir unsere Umwelt zerstören, zerstören wir uns selbst. Auch sind wir verantwortlich für die Welt, auf der wir leben. Es geht nicht, dass wir auf Kosten des globalen Südens leben, denn die Folgen kommen immer wieder zu uns im Globalen Norden zurück. Im Jahr 2019 liegt  Deutschland auf Platz 3 der weltweiten Wetterextreme.

Es darf nicht sein, dass uns Geld korrumpiert, denn Geld ist nicht das, was ein Leben lebenswert macht. Geld muss Mittel zum Zweck bleiben und darf nicht Selbstzweck werden. Mehr hierzu in meinem Artikel „Macht Geld Sinn?“

Der Dalai Lama wurde mal gefragt, was ihn am meisten überraschst; er sagte:

„Der Mensch,
denn er opfert seine Gesundheit, um Geld zu machen.
Dann opfert er sein Geld, um seine Gesundheit wieder zu erlangen.
Und dann ist er so ängstlich wegen der Zukunft,
dass er die Gegenwart nicht genießt;
das Resultat ist, dass er nicht in der Gegenwart lebt;
er lebt, als würde er nie sterben,
und dann stirbt er und hat nie wirklich gelebt.“

Viele Menschen merken erst sehr spät, dass Geld nicht alles ist und zwar dann, wenn sie eine schwere Krankheit bekommen und dann in einem Krankensystem landen, dass nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten geführt wird. Wenn ein Krankengespräch in 10 Minuteneinheiten und das Pflegen von Menschen im Zeittakt abgerechnet wird. Wenn man Liebe braucht, um gesund zu werden und man sich als Produkt in einer Gesundheitsfabrik wiederfindet. Auch wer sich gute Medizin und einen Platz im besten Krankenhaus leisten kann, wird die negativen Auswirkungen des schlechten Systems merken können, denn es werden Dienstleistungen erbracht, die nicht immer im Sinne des Patienten sind, sondern positive Auswirkungen für das Budget des Krankenhauses haben.

Wir wissen doch eigentlich was wir brauchen um gesund zu bleiben, darum handeln wir nicht danach?

Aber auch unser Schulsystem und die Erziehung von Kindern wird so gemanagt. Wir Eltern haben immer weniger Zeit für uns und unsere Kinder und fühlen uns mit unseren Sorgen allein gelassen. Statt jedes Kind als Individuum mit Stärken und Schwächen wahrzunehmen, versuchen wir es als Objekt zu managen und fördern Dinge, die das Kind im Moment gar nicht braucht. Kinder müssen schon sehr früh funktionieren, damit sie das System nicht stören.

Ein afrikanisches Sprichwort sagt:

Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf.

Genau hier müssen wir wieder zurückkommen, wir brauchen Strukturen, in denen wir uns wieder für ein starkes Wir verantwortlich fühlen und in dem wir gemeinschaftlich an einer Vision arbeiten. Das kann ein Straßenzug sein, in der wir wohnen oder das Quartier in dem wir leben oder halt ein starkes Europa oder die Erde auf der wir leben. Dies zeigt eindrücklich die Nachricht aus dem All von Alexander Gerst mit seiner Nachricht an die noch nicht geborenen Enkelkinder.

Wir sollten davon wegkommen, unserer Umgebung zu zeigen, was wir uns alles leisten können, sondern gemeinsam an unserer guten Zukunft arbeiten. Ich denke, es mangelt nicht an Geld, sondern an einer gemeinsamen Vision für ein gutes Leben.

Dabei sind die Potentiale aller Menschen wichtig. Gerade diejenigen, die heutzutage denken, sie hätten nicht viel einzubringen, werden an Bedeutung gewinnen. Die Arbeit im sozialen Bereich ist für die Gemeinschaft viel wertvoller, als die Arbeit im und am Geldsystem oder in der Automobilindustrie.

Wir werden den großen Change nur schaffen, wenn wir uns vernetzen und zusammen kooperieren. Es ist also auch eine Veränderung weg von konkurrierenden Systemen, hin zu kooperierenden Systemen. Denn Kooperationen brauchen weniger Ressourcen und die neuen Geschäftsmodelle der Plattformökonomie, erleichtern uns die Möglichkeit zu kooperieren.

Gute Kooperationen sind meist als Netzwerk aufgebaut, da sie so wesentlich schneller auf Umweltanforderungen reagieren können. Hierarchische Systeme werden in Zukunft immer weniger erfolgreich sein.
Heutzutage reden wir hier von agilen Unternehmen, die andere Spielregeln und Werte haben, als das alte hierarchische Betriebssystem.

Bildquelle: Tanja Föhr

In Zukunft brauchen wir also mehr Vernetzung.

Stellt Euch vor, wie z.B. im Energiesektor einzelne Photovoltaikanlagen sich vernetzen und so zusammen mit Windkraft, Biomasse und Geothermie für eine dezentrale Versorgung sorgen. Wir wären unabhängig von mächtigen Energieversorgern.

Die Landwirtschaft wird sich umstellen müssen und braucht unsere Unterstützung dabei. Wenn wir weniger Fleisch essen und mehr Obst und Gemüse, wenn es weniger Schädlingsbekämpfung geben soll, dann brauchen wir Verbraucher, die sich anpassen und neu darüber nachdenken, welchen Wert die Arbeit der Landwirte für uns hat. Sie sind es, die CO2 in unseren Böden speichern, indem sie z.B. Grünpflanzen anpflanzen und später als Gründünger verwenden. Hier liegt ein großes Potential, dass wir bereit sein sollten zu bezahlen.

Wie könnten unsere Städte aussehen, wenn wir so wie in Holland viel mehr Fahrrad fahren würden. Es könnte Gewohnheit werden, sich tagsüber viel mehr zu bewegen und somit auch gesünder zu leben.

Wir könnten von heut auf morgen viele Fahrten zur Arbeit durch Homeoffice ersetzen, indem wir unsere Unternehmenskultur verändern. Reine Anwesenheit dürfte dann nicht über den Arbeitsergebnisse stehen. Dann müsste man sich aber mit der Arbeitsleistung mehr auseinandersetzen. Die meisten Arbeiten kann man genauso gut zu Hause erledigen, aber die Chefs müssten dafür ihren Führungsstil überdenken und andere Kriterien entwickeln.

Unsere Vision von der Grünen Null im Jahr 2050, muss hier Antriebsmotor sein.Wenn wir eine Vision haben, dann können wir unsere Mission daraus ableiten.

Hier ein schöner Film darüber, wie so etwas ausschauen kann.

Vielleicht werden wir ja auch dank der Digitalisierung in Zukunft gar nicht mehr so viel arbeiten müssen und machen es so wie es Frithjof ­Bergmann unter dem Namen „New Work“ beschreibt. Er unterscheidet zwischen Lohnarbeit, selbständiger Arbeit und Arbeit für die Gemeinschaft. Die einzelnen Bereiche sollten jeweils 1/3 der Arbeit ausmachen. Wenn ich also zu Hause ein Kind erziehe,  Angehörige pflege oder ein Ehrenamt ausübe, dann noch ein Buch schreibe, einen Garten zur Selbstversorgung bewirtschafte oder nebenberuflich selbständig bin, bleibt noch ein Teilzeitjob als Angestellte, um das Geld für den Lebensunterhalt zu verdienen. Wenn das Jeder machen würde, dann hätte Jeder Zeit, sich im Gemeinwesen einzubringen und Zeit für Dinge, die man wirklich, wirklich machen will. Wir hätten vielleicht weniger Geld, wären aber glücklicher und selbstbestimmter.

Es ist Zeit über unsere Visionen für die Zukunft zu reden und gemeinsam zu visionären und zu träumen. Wie wollen wir in 10 Jahren leben? Wie retten wir die Welt. Momentan läuft ein Film mit dem Titel:

2040: Wir retten die Welt

Ein schöner Film für die ganze Familie zwischen den Jahren. Diskutieren Sie gemeinsam mit ihrer Familie, wie es sein könnte, wenn alles anders ist. Was ist wesentlich für ein gutes Leben und worauf kann man gut verzichten.

Von der Natur lernen am Beispiel der Lippe

Von der Natur lernen am Beispiel der Lippe

Heute stehen wir vor einer der größten Herausforderungen der Menschheit. Wir müssen unser Verhalten und die Einstellungen ändern, damit der Klimawandel die Erde nicht zu einem für Menschen lebensfeindlichen Raum macht. Diese Krise enthält eine enorme Chance für die Menschheit, denn wenn wir es als Weltbevölkerung schaffen, mit dieser Krise umzugehen und einen Wendepunkt herbeiführen können, dann wäre das eine beachtliche Leistung. Die Welt wäre dann wahrscheinlich eine kooperativere und nachhaltigere Welt und die Gemeinschaft hätte einen hohen Stellenwert. Es gäbe vielleicht nicht mehr den BiP (Bruttoinlandsprodukt) um die Leistungen der Länder vergleichbar zu machen, sondern so etwas wie ein Wohlstandsmesser, der auch die Gesundheit, die Bildung, die Gemeinschaft und das Engagement, die Umwelt, die Sicherheit und die Zufriedenheit der Bürger misst.

Die Jugend macht es uns schon mal mit dem Fridays for Future vor, indem sie in 100 Ländern gleichzeitig für eine gemeinsame Sache auf die Straße geht. Unterstützt werden sie von 20.000 Wissenschaftlern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz und auch Parents for Future stehen den Schülern zur Seite. Die GLS Bank hat eine Peer-to-Peer Plattform eingerichtet, auf die man einzahlen kann, damit Schüler ihre Bußgelder, nicht selbst zahlen müssen, wenn sie für die gemeinsame Sache demonstrieren. Es sind schon 25.502 € zusammen gekommen.

So viele Menschen wollen die Energiewende, damit die Natur sich wieder erholen kann, wenn jeder seinen Anteil bringt, müsste es doch möglich sein.

Diejenigen, die das nicht wollen, denken vielleicht, die schlimmen Folgen nicht mehr zu erleben oder haben keine Vorstellung davon, wie die Natur sich wieder reparieren könnte. Sie bezweifeln einfach mal, dass die Krise vom Menschen selbst verursacht wurde. Für diejenigen, denen die Phantasie fehlt, schreibe ich diesen Artikel.

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Ich lebe seit Anfang 1990 in Lippstadt und habe nun fast 30 Jahre Lipperenaturierung mitbekommen.  Was in der Zwischenzeit gelungen ist, ist phantastisch. mehr Infos

In diesem Jahr ist die Lippe zum Fluss des Jahres 2018/2019 geworden und heute Abend kommt ein Naturfilm im WDR, der zeigt, was alles möglich geworden ist.

Die Lippe ist mit 220 km der längste Fluss in NRW und insgesamt wird die Renaturierung bis zu 300 Millionen € kosten, die das Land trägt. Aber wie man sieht, lohnt sich die Investition.

Es gibt viele Metaphern, die rund um die Lippe hergestellt werden können,

da macht man sich z.B.

  • auf, zu neuen Ufern
  • der Fluß verbindet
  • von der Natur lernen
  • alles fließt
  • Alles im Fluß
  • zurück zur Natur
  • gemeinsam an der Lippe

Ich habe bereits Outdoortrainings auf der Lippe gemacht, um Teams zu formen und auch für die Persönlichkeitsentwicklung kann man den Fluß sehr gut als Metapher heranziehen. Der Fluß ist für mich Energiequelle geworden. Sein rauschen begleitet mich Tag und Nacht.

Wir brauchen mehr „Lippe Bekenntnisse“, so wie dieses. Die Lippe kann begeistern.

Wenn Menschen eine gemeinsame Vision haben, dann ist vieles möglich. Uns fehlt nur die motivierende Vision eines Zusammenlebens, in der die Menschen gut versorgt sind und glücklich miteinander lebt. Der Kapitalismus ist so wie der Kommunismus gescheitert. Wir sollten vielleicht mehr von der Hirnforschung lernen, wenn es um die Bewältigung dieser Krise geht. Wo ist die Vision von der künftigen Welt auf der wir ohne Kriege leben werden. In der wir die Ressourcen gemeinsam schonen und nachhaltig wirtschaften, in der wir alle mit weniger glücklicher leben können. Wenn wir es schaffen, gemeinsam diese Vision zu entwickeln, dann schaffen wir auch den Weg aus der Krise.

Lasst Euch heute Abend vom Naturfilm inspirieren. Wer an der Lippe wohnt, braucht nicht mehr ins Ausland zu fahren, um Natur zu erleben. Wir haben einen Schatz in Lippstadt, der sich jedes Jahr noch vergrößert, dadurch dass seltene Vögel, Fische und Pflanzen wieder zur Lippe kommen. Im letzten Jahr habe ich einen Eisvogel in Lippstadt gesehen. Biber, Störche und Graureiher sind auch schon wieder hier.

Wer Lust hat einen Spaziergang in Lippstadt an der Lippe zu machen, dem empfehle ich meinen Wandelgang. Die Digiwalk App hilft bei der Navigation und die 12 Stationen sind gleichzeitig eine Reise zu sich selbst. Natur, Kunst, Sehenswürdigkeiten und Meditation  laden zur Reflexion ein. Viel Spaß in Lippstadt an der Lippe.

https://www.digiwalk.de/walks/wandelgang-lippstadt/de

 

move-your-vision – Netzwerk für Veränderungsprozesse

Vorstellung des Großgruppenmoderationsnetzwerkes move-your-vision in der Lippstadter Presse

Der Patriot

Netzwerk will Visionen Realität werden lassen

Bundesweit tätige Organisation hat ihr Büro in Lippstadt. Moderatoren wirken auch bei Bürgerbeteiligung mit.

Veröffentlicht am 22.07.08

(…)
Seit 4 1/2 Jahren gehört die 41- Jährige Lippstädterin zum Vorstand des bundesweiten Netzwerks Großgruppen-Moderation „move-your-vision“. Sie ist zweite Vorsitzende und betreut die Geschäftsstelle in Lippstadt.

Großgruppen-Moderatoren sollten große Planungs- und Entscheidungsgruppen in einem Versammlungsraum so begleiten und unterstützen, dass die Teilnehmer in kurzer Zeit zu bestimmten Ergebnissen kommen, erklärt Brühl. Das könne zum Beispiel bei Bürgerbeteiligungen zum Tragen kommen. Auch in Unternehmen sie diese Art der Gesprächsführung gefragt. Weiter Anwendungsfelder sind laut Brühl Organisationen, Verwaltungen, Städte und Gemeinden und vieles mehr.

„Wir sind Spezialisten für Veränderungsprozesse“, sagt die Netzwerkerin. Sie selbst moderierte unter anderem schon ein World Café im Rahmen der Aktionswoche „Ab in die Mitte – Lippstadt spinnt“ im Jahr 2006. In Kleingruppen diskutierten die Teilnehmer damals ihre persönlichen Visionen für die Stadt und schrieben ihre Ideen auf Tischdecken beider. Brühl sprach die Einführungsworte und stellte die Ergebnisse der etwa eineinhalbstündigen Veranstaltung später dem Bürgermeister vor. Im kommenden November wird sie ein Fachforum für Kooperationskultur leiten.

Mitglieder bringen neuen Ideen ein

Die Mitglieder von „move-your-vision“ tauschen sich regelmässig aus, sprechen über Methoden und bringen neue Ideen ein: „Das Netzwerk ist wie ein Raum, in de man gemeinsam lernen kann“, sagt Brühl. Zu diesem Zweck treffen sich die Mitglieder zweimal im Jahr für ein Wochenende, das meist unter einem bestimmten Motto steht. Veranstaltungsdesign sei etwa solch ein Thema, erläutert Brühl. „Eine Veranstaltung designen heißt, eine Metapher, einen roten Faden für diese zu finden und sie dementsprechend zu arrangieren“ führt sie aus.

Die Idee zu dem ungewöhnlichen Netzwerk gehrt zurück auf entsprechende Fortbildungen zum Großgruppen- Moderator, die Johanna Brühl und einige Kollegen zuvor im Rahmen ihrer eigentlichen Berufe bei der Post absolviert hatten. Irgendwann seien diese Gesprächsrundenleiter im Unternehmen nicht mehr benötigt worden, erzählt die 41-Jährige. „Aber da wir eine ziemlich eingeschworene Clique waren, wollte wir das unbedingt fortführen“, sagt sie. Gegründet wurde der Verein dann im Dezember 2003. Zählte er anfangs noch 15 Mitglieder, gehören inzwischen 49 ausgebildete Moderatoren im Alter von 26 bis 60 Jahren dazu.

Johanna Brühl ist die Geschäftsführerin des bundesweiten Netzwerkes, das Mitglieder aus Berlin, Hamburg oder Salzburg hat. Ihr Büro liegt in der Preußenstraße in Lippstadt. Von dort aus koordiniert sie Termine, vermittelt Kontakte, zum Beispiel wenn jemand einen Moderator buchen will oder erledigt den Schriftverkehr mit Behörden. Für die Zukunft des Netzwerkes wünscht sie sich vor allem eines: „Dass wir noch viele interessante Projekte haben, an denen wir uns beteiligen können. Denn nur durch Praxis könne man sich letztlich weiter entwickeln. www.move-your-vision.de

Lippstadt spinnt, 1. World Café in Lippstadt

Anlässlich des Stadtfestes Lippstadt spinnt, moderierte ich gemeinsam mit Dörte Hildebrand das erste Lippstädter World Café für eine Vision für Lippstadt

Lippstadt spinnt

 

Der Patriot

Spinnen wie Einstein

Die Verbindung von Handel und Kunst ermöglichte mach gelungene Symbiose. Einige Aktionspartner beschlossen gar, weiterhin gemeinsame Sache zu machen.

Welcher Kaufmann wünscht sich nicht einen vollen Laden, wenn er gerade erst eröffnet hat? „Lippstadt spinnt…“ erfüllte Gisela Brinkoch am Wochenende diesen Wunsch.
(…)
Goths Keyboardschüler trafen selbst im Schaufenster des Modehauses Papenbreer auf. „Eigentlich waren wir dem Café Einstein zugelost worden, aber das war zu klein.“

Stattdessen trafen sich dort Bürger zu einer Ideenwerkstatt. Johanna Brühl, von Beruf Großgruppenmoderatorin, hatte den Einfall zu diesem „Blind Date“. Gut 20 Menschen beschrieben die Decken von fünf Stehtischen und entwickelten darauf ihre „Vision für Lippstadt“. Ein Bürger- Informationszentrum, das ehrenamtlich betrieben wird, war allen ein zentrales Anliegen. Wenn es nach ihnen geht, war das Treffen am Samstag erst der Beginn eines Prozesses. Der zugeloste Ort hätte dafür kaum besser sein können. Brühl:“ Auch Einstein war ein Spinner.“