Von der Natur lernen – Intelligente Bäume

Die Natur ist ein Lernort der inspiriert und in dem man wachsen kann. Nicht nur Bäume, sondern auch Menschen. Welche Einsichten kann man im Wald bekommen. Dies zeigt ein Dokumentarfilm mit dem Titel „Intelligente Bäume“ den man bei Vimeo gegen Entgelt Downloaden kann.

Wie Bäume miteinander sprechen und füreinander sorgen – eine faszinierende Reise durch das Internet des Waldes.

Bäume eines Waldes leben in einer funktionierenden Gemeinschaft, die sich zusammen gegen Angreifer stellt und sie erfolgreich verjagt?

Die kanadische Forstwissenschaftlerin Dr. Suzanne Simard (The University of British Columbia) und der Förster und Bestseller-Autor Peter Wohlleben und haben die Sprache der Bäume untersucht und dabei überaus erstaunliche Entdeckungen gemacht.

Dicht unter dem Waldboden liegt das ‚Internet des Waldes‘, ein faszinierendes Netzwerk über das die Bäume miteinander kommunizieren, Informationen austauschen und sogar Erfahrungen weitergeben.

Dieser Dokumentarfilm bringt Licht in das Dunkel dieser verborgenen Gemeinschaft und schlägt eine Brücke zwischen den Beobachtungen eines Försters und der Wissenschaft. Welche Bedeutung haben diese Erkenntnisse für unser eigenes Leben und unser Verhältnis zum Wald?

Dieses Wissen hat die Macht, unser Verständnis von der Natur für immer zu grundlegend zu verändern.

 

Von der Natur lernen am Beispiel der Jahreszeiten

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1-11-2016sommer

Was kann man eigentlich von der Natur lernen, wenn man sich die Jahreszeiten im Garten ansieht.

Frühjahr
– alles spriesst, es gibt die Vorfreude auf einen blühenden Garten man düngt den Rasen, damit er sich stark entwickelt kann und putzt die Gartenmöbel, damit man bald draußen sitzen kann.

Sommer
– es blüht üppig und man freut sich über die geselligen Stunden draußen im Garten.

Herbst
– Erntezeit für Obst und das Laub muss weggeräumt werden. Das Gartenjahr neigt sich dem Ende zu. Alles wird winterfest gemacht.

Winter
– der Garten ist im Winterschlaf. Man betrachtet ihn nur noch und wartet darauf, dass endlich Frühling wird. Im Winter plant man das nächste Gartenjahr.

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Innovationen und Wandel

Innovationen und Wandel

Wachstum ist von Innovationen und der Wandlungsfähigkeit von Unternehmen abhängig. Der Ökonom, Nikolai Kondratieff beobachtete langfristige Wirtschaftsschwankungen in Zyklen von 40 bis 60 Jahren, so genannte Kondratieffzyklen. Nach seiner Theorie stehen am Anfang eines jeden Zyklus neue tech­nologische Errungenschaften, die zu Trägern eines lang anhaltenden Konjunkturauf­schwungs werden. Vorausgesetzt, diese so genannten Basisinnovationen durchdringen nahezu alle Bereiche der Volkswirtschaft und lösen in der gesamten Wirtschaft neue Pro­duktivitätsschübe aus. Seit der industriellen Revolution Ende des 18. Jahrhunderts bis heute gibt es 6 Kontratieffzyklen. Der Sechste Zyklus hat gerade begonnen.

Kontratieffzyklen

Die Basisinnovation „Ganzheitliche Gesundheit“

Unter der ganzheitlichen Gesundheit verstehen ich nicht nur Gesundheit im engeren Sinne, sondern die Gesundheit im Sinne der WHO:

Gesundheit ist ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit und Gebrechen.

Innovationen im Bereich Gesundheit, sind also auch soziale Innovationen im Unternehmen, wenn es z.B. um mehr Partizipation im Unternehmen geht, um Entscheidungen im Team, um Vermittlung von Sinn oder um flexiblere Arbeitszeitmodelle und Arbeitsplätze. Wenn man das Zusammenleben auf der Welt betrachtet, wäre gesund, wenn wir uns alle als gleichberechtigte Menschen achten würden und das Leben auf der einen Welt so gestalten würden, dass alle gesund leben können. Vielleicht könnten nicht alle den Lebensstil halten, den sie heute haben, aber dieser Lebensstil ist in weiten Bereichen auch nicht mehr gesund und macht auch nicht glücklich. Weiterlesen

Der Koru – ein Zeichen für den Wandel und einen Neuanfang

Vor über 18 Jahren war ich für 30 Tage in Neuseeland und wollte danach fast nicht mehr nach Deutschland zurückkehren. Ich war so weit weg von meinem normalen Leben und in ein neues Leben eingetaucht. Dabei hat mich vor allem die Natur begeistert und die Naturverbundenheit der Menschen.

Die Ureinwohner Neuseelands, die Maoris, haben eine ganz eigene Kultur und verarbeiten in Ihrer Kleidung und in ihrem Schmuck viele Symbole aus der Natur. Mir hat es vor allem der Koru angetan. Das ist ein Farnkraut und zwar im frühesten Entwicklungsstadium. Der Farn ist in Neuseeland allgegenwärtig und es gibt regelrechte Farnwälder. Ein Baumfarn kann bis zu 20 m hoch werden und hat Ähnlichkeiten mit einer Palme.

Koru

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Im Fluss – die Lippe will uns was lehren

Im Fluss – die Lippe will uns was lehren

Die Lippe – ein Fluß macht auf sich aufmerksam

Mit der  Virtuelle Ausstellung IM FLUSS, erinnert die Stadt Lippstadt an das Hochwasser vor 50 Jahren. Am 16.-17.Juli 1965 kam es an der Lippe zu einer Jahrhunderflut, bei der sogar einige Menschen ihr Leben verloren haben. Weite Teile der Stadt lagen meterhoch unter Wasser. Auch das Haus in dem ich heute wohne, war davon betroffen. Dieses Ereignis ist den Bewohnern der Stadt so unter die Haut gegangen, dass sie anschließend umfangreiche Planungen und Maßnahmen zum Hochwasserschutz einleitenden, die zur Renaturierung der Lippe führten. Die Lippe ist nicht nur Namensgeberin für Lippstadt, sondern war lange Zeit die Lebensader für den Handel, so dass Lippstadt sogar zum Verbund der Hanse gehört.

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Betriebe müssen reifen

Betriebe müssen reifen

Die Firma Gamann Kanus hat sich auf ein Experiment eingelassen. Kann man bei einer Weinverkostung etwas lernen?

Im Workshop Von der Natur lernen am Beispiel des Weins erfährt man viel über Organisationsentwicklung und Reifeprozesse. Für diesen Workshop kooperiere ich mit Walter Beisler vom Weinhaus Beisler

 

Der Patriot

Workshop im Weinhaus

Veröffentlicht am 26.01.2008

Auf der Grundlage des zeitgemäßen „Evolutionsmanagements“ hat Johanna Brühl in Kooperation mit Walter Beisler vom Weinhaus Beisler unter dem Titel „Von der Natur Lernen am Beispiel des Weins“ einen neuen Workshop erarbeitet, der jetzt erstmals im Weinhaus stattfand. „Unternehmen unterliegen einem stetigen Wandel“, so Brühl. „Es ist wichtig diese Entwicklung zu steuern und zu begleiten. “ Den Wandel in der Natur akzeptiere der Mensch völlig selbstverständlich, so die Lippstädterin weiter. Bei Veränderungen im Arbeitsbereich werde es jedoch oft kritisch. Ebenso wie ein großer Wein, muss auch ein Unternehmen reifen, steuert Walter Beisler bei. Den neuen Workshop sieht er als Impuls für Unternehmen, Veränderungen als gemeinsames Ziel zu formulieren und zu sehen. Als erstes Lippstädter Unternehmen nutzte die Firma Gamann Kanus die Möglichkeit, sich neue Anregungen und Motivation zu holen.

Lippstadt am Sonntag

Betriebe müssen reifen

Lernen am Beispiel des Weins

Veröffentlicht am 27.01.2008

Lippstadt.  Was haben Darwin und die Evolutionstheorie mit modernem Management zu tun? Und was hat das Ganze dann auch noch mit modernem Weinanbau zu tun? Auf den ersten Blick herzlich wenig, auf den zweiten jedoch eine Menge. Querdenken, den Blick weiten und neue Perspektiven gewinnen, liegt im Trend moderner Unternehmensführung. Die Zeiten hierarchische Strukturen und bürokratischer Wasserköpfe sind passé.

Wer bei Evolution nur Selektion im Kopf hat, liegt nach Überzeugung der Lippstädter Beraterin Johanna Brühl völlig falsch. Auf der Grundlage des zeitgemäßen „Evolutionsmanagements“ hat sie in Kooperation mit Walter Beisler vom Weinhaus Beisler, unter dem Titel „Von der Natur lernen am Beispiel des Weins“ einen Workshop erarbeitet, der am vergangenen Donnerstag erstmals im Weinhaus stattfand.

„Unternehmen unterliegen einem stetigen Wandel“, so Brühl. „Es ist wichtig diese Entwicklung zu steuern und zu begleiten.“ (…)

Der Lippstädter Kanutouristiker erlebt den Wandel der Natur, ob vom Menschen gesteuert oder nicht, täglich. „Ein Schritt des Menschen zurück im Sinne des Naturschutzes, kann auch für alle ein Schritt nach vorne sein“ist Gamann überzeugt. Sein persönliches Ziel des Workshops war es, den sanften Tourismus und den aktiven Naturschutz noch stärker im Bewusstsein seiner Mitarbeiter zu verankern. besonders gefallen hat Gamann die Verknüpfung von Motivation, Geselligkeit und Informationen. Dass es daneben auch noch viel über modernen Weinbau zu erfahren gab, war ein nützlicher Nebeneffekt. und bei der anschließenden Weinprobe konnten die Teilnehmer noch angeregt über die neuen Kenntnisse austauschen.

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