Geschafft! 12 Wochen Working out loud

Geschafft! 12 Wochen Working out loud

Mein WOLCircle

Am 25.05. war es soweit. Wir haben unseren 12- wöchigen WOL Circle abgeschlossen und werden in neuer Konstellation weiter machen im WOL Plus Circle.

Wir, das sind Twitter – Liste

Dorit Schalansky, Jürgen Olbricht, Holger Moller, Julia Steininger und ich.

Working out loud ist eine Methode mit der man

1. Beziehungen pflegt
2. im Netz sichtbar wird
3. Wissen teilt
4. miteinander wächst und sich
5. zielgerichtet weiterentwickelt.

Hier ein Artikel von ManagerSeminare von Sylvia Lipkowski, die sich intensiv mit dieser Methode auseinander gesetzt hat.

Holger Moller hat die einzelnen Wochen aus seiner Sicht beschrieben und erklärt die Aufgaben, die in jeder Woche gemacht werden sollen. mehr

Ich habe mich für die einzelnen Session immer mit Hilfe des öffentlichen virtuellen WOL Circle vorbereitet und so sind mir die 5 Teilnehmer (Karlheinz Pape, Harald Schirmer, Antje Röwe, Dr. Winfried Felder und Simon Dückert) dieses Circle auch irgendwie ans Herz gewachsen.

Mein Ziel war es die Methode kennen zu lernen und sie zukünftig auch in meiner Netzwerkarbeit anwenden zu können. In meinen Lernnetzwerken, die vor allem persönlich stattfinden, haben die Teilnehmer häufig Schwierigkeiten mit den Sozialen Netzwerken und wissen nicht so recht, was es ihnen bringen soll, hier sichtbar zu werden.

Fazit für mich:

In einer sehr schwierigen Phase meines Lebens, hat mir Working out loud sehr geholfen, wieder eine Struktur zu bekommen und auch die berufliche Perspektive nie aus den Augen zu verlieren. Vor allem die Übungen aus der Woche 5 unter dem Motto: Mach es persönlich mit der Übung „50 Fakten über Dich“ und die Woche 7 unter dem Motto: Sei zielgerichtet mit der Übung „Ein Brief von einem zukünftigen Ich“ sind mir sehr unter die Haut gegangen.

Dazu muss man wissen, dass ich am 08. Januar diesen Jahres einen bösartigen Weichteilsarkom am Oberschenkel entfernt bekommen habe und mich seither in einer Sandwichtherapie mit Chemotherapie, Strahlentherapie und nun wieder Chemotherapie befinde. Wenn man sich mit einer solchen Krankheit auseinander setzen muss, dann ist es besonders herausfordernd, einen Brief aus der Zukunft (5 Jahresspanne) an sich selbst zu schreiben. Wenn man es aber geschafft hat, dann ist das schon etwas völlig Emotionales. Ich gehe fest davon aus, dass ich mein Ziel erreichen werde.

Auch wenn ich momentan krank bin, konnte ich diese Zeit für mich nutzen und mich weiterentwickeln.

Ich freue mich, dass es nun in anderer Form weitergeht und zwar im WOLplus Circle .

Holger Moller hat sich ein Konzept überlegt, dass auf unseren Erfahrungen aufbaut und nun geht es darum, die Methode weiter anzuwenden und sich im kleinen Kreis weiter zu unterstützen und gemeinsam weiter zu wachsen.

New Work Women

Die Sichtweise von Frauen auf die Arbeitswelt hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Männliche Spielregeln werden nicht nur von Frauen, sondern zunehmend auch von Männern hinterfragt und als sinnlos bzw. wenig zielführend erkannt. Hier sind zum Beispiel die Präsenzpflicht am Arbeitsplatz zu nennen oder auch das „Ober sticht Unter“. Frauen ist diese Haltung überwiegend fremd. Ihnen geht es nicht um Hierarchien, sondern um die Sache. Die Spiele der Macht, mögen Frauen häufig nicht mitspielen und verlassen lieber das Spielfeld, als die Energie in Machtkämpfen zu erschöpfen.

Die Digitalisierung verändert gerade die Wirtschaft und die Gesellschaft. Herausforderungen sind so komplex, dass wir nicht mehr auf das Wissen von 50 % der Arbeitskräfte verzichten können. Weibliche Sichtweisen sind gefragt. Das sieht man gerade auch auf Konferenzen rund um das Thema New Work und Digitalisierung.

Frauen, die die Arbeitswelt gestalten wollen, vereinigen sich gerade in einem neuen Netzwerk – New Work Women.

Gemeinsam gestalten wir die Zukunft der Arbeit

Die Initiatoren Nadine Nobile und Sven Franken habe ich auf den Veranstaltungen von Intrinsify kennen gelernt und ihr ersten Projekte die „Augenhöhe Filme“ mit verfolgt.
Mittlerweile sind sie gefragte Experten für den Bereich New Work und haben die Initiative New Work Women gestartet.

Sie wollen visionäre Gestalterinnen der neuen Arbeitswelt sichtbar machen. Hierfür gibt es einen täglichen Impuls einer dieser Frauen.

Heute wurde mein Impuls veröffentlicht:

Ich freue mich, dass ich dabei sein darf. Gemeinsam gestalten wir die Zukunft der Arbeit!

 

Hidden Champion – Community of practice (CoP)

Hidden Champion – Community of practice (CoP)

Die Community of practice (CoP) ist ein Netzwerktyp, der wie die Methode Working out Loud (WOL) in den letzten Wochen einen gewissen Hype erfahren hat. Durch die Community of practice zum Thema Working out loud #WoLCoP wurde auch diese Form des selbstorganisierten Lernens immer sichtbarer.

In diesem Artikel möchte ich folgende Punkte ansprechen:

1. Was ist eigentlich eine Community of practice?

2. Was tut ein Netzwerkkoordinator?

3. Praxisbeispiel: move-your-vision

4. Wo gibt es Parallelen von CoP zu WoL?

1. Was ist eigentlich eine Community of practice (deutsch: Lernnetzwerk)?

Lernnetzwerke oder auch Wissensgemeinschaften sind:

  • über einen längeren Zeitraum bestehende Personengruppen,
  • die Interesse an einem gemeinsamen Thema haben und
  • Wissen gemeinsam aufbauen und austauschen wollen.
  • Die Teilnahme ist freiwillig und persönlich.
  • Wissensgemeinschaften sind um spezifische Inhalte gruppiert,
  • B. Technologien, Prozesse, Methoden, Produkte oder 
 persönliche Erfahrungsfelder. (North et al., 2000, S.3)

Diese Form der Vernetzung und des gemeinsamen Lernens gibt es schon sehr lange. Ich selbst lerne seit über 15 Jahren in einem solchen Netzwerk zum Thema „Beteiligungsorientierte Veränderungsbegleitung und Großgruppenmoderation.“

Diese Form der Netzwerke ist entstanden, da man erkannt hat, dass Wissen nur dann fließt, wenn sich Mitarbeiter vertrauen und kooperieren und wenn man einen Rahmen findet, in dem auch unbewusstes Wissen und „Nichtwissen“ kommuniziert werden kann.

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OWIvent 2 – Das Neue lebt

OWIvent 2 – Das Neue lebt

Hier mein kleiner Rückblick auf das letzte OWIvent …

Am letzten Samstag, dem 08.07.2017 haben sich wieder 20 begeisterte Netzwerker zum Thema „New Work für OWL“ getroffen.

Unter dem Motto: OWIvent 2 – die Fortsetzung  luden die Veranstalter
Bärbel Röpke – Christina Zweigle – Thomas von Sehlen ein.

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Das Anliegen der Veranstalter ist es weiterhin … die Aktiven im Bereich Neue Arbeit in OstwestfalenLippe (OWL) zu vernetzen. So heißt es in der Einladung: Weiterlesen

Das BarCamp als Vernetzungsplattform

Das BarCamp als Vernetzungsplattform

Gerade komme ich vom Care Camp Köln wieder #CCK17 und bin noch voll im Twitter- Rausch. Es ist mittlerweile das dritte BarCamp, das ich besucht habe und so langsam, komme ich mit diesem Format auch in meine Komfortzone. Dieses Mal hat es wirklich Spaß gemacht, auf Twitter zu verfolgen, was gerade abgeht und was ich gerade verpasse. Trotzdem hat man noch mit den anderen Teilnehmern gesprochen und hat auch die Twitterer regelrecht in den Pausen aufgesucht, um mit Ihnen auch Face-to-Face ins Gespräch zu kommen. Für alle die sagen, Twittern ist etwas für Hipster und außerdem Zeitverschwendung, den muss ich nun sagen:

Twittern ist  Prozessbegleitung, Stimmungsabfrage, Wissensweitergabe, Dokumentation und Vernetzungsmedium. 

Auf dem BarCamp habe ich spontan auch eine Session angeboten und zwar ging es um mein Lieblingsthema „Netzwerkentwicklung“. Der genaue Wortlaut meiner Session hieß:

4 Tipps für den erfolgreichen Netzwerkaufbau .

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Zusammen sind wir Heimat.

Zusammen sind wir Heimat.

Vor Jahren habe ich mir in Lippstadt ein Stück Heimat geschaffen, indem ich das Frauennetzwerk Lippstadt gegründet habe. Mittlerweile würde es mir schwer fallen, Lippstadt wieder zu verlassen, denn die Gemeinschaft und die gemeinsamen Projekte machen Spaß und Sinn. Zusammen sind wir Heimat. Das empfinden wir Netzwerkerinnen auch so. Diese Initiative der Caritas möchte ich gerne teilen.

Zeitzuteilen

Manches versteht man erst, wenn man es am eigenen Leib erfährt.

So wie ich jetzt.

Ich wechsle die Heimat.

Die Heimat wechseln?

Geht das denn überhaupt?

„Ja,“ erzählte eine Vertreterin einer Migrantenorganisation anlässlich einer Fachtagung des Diözesan-Caritasverbandes für das Erzbistum Paderborn e.V. „Das geht.“ Sie habe ihren Kindern von Anfang erzählt, dass da wo sie ihre Wurzeln hätten, aber auch an anderen Orten Heimat sein kann. Es könne mehrere Wahlheimaten geben.

Und tatsächlich regte mich dieser Gedanke an, darüber nachzudenken, wo ich mich bereits im Leben beheimatet gefühlt habe. An welchen Orten, bei welchen Menschen, in unterschiedlichen Wohnungen und Häusern.

Ich war eingeladen worden, etwas über digitale Lebenswelten zu erzählen. Viele Familien und Freunde überbrücken regionale Räume mittlerweile mit digitalen Netzwerken und bleiben so in Kontakt. Großeltern skypen, netzwerken und chatten ebenso fleißig mit. Grenzen lassen sich also einfach überwinden in einer globalen Welt. Der oder das Fremde ist gar…

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Von der Natur lernen – Intelligente Bäume

Die Natur ist ein Lernort der inspiriert und in dem man wachsen kann. Nicht nur Bäume, sondern auch Menschen. Welche Einsichten kann man im Wald bekommen. Dies zeigt ein Dokumentarfilm mit dem Titel „Intelligente Bäume“ den man bei Vimeo gegen Entgelt Downloaden kann.

Wie Bäume miteinander sprechen und füreinander sorgen – eine faszinierende Reise durch das Internet des Waldes.

Bäume eines Waldes leben in einer funktionierenden Gemeinschaft, die sich zusammen gegen Angreifer stellt und sie erfolgreich verjagt?

Die kanadische Forstwissenschaftlerin Dr. Suzanne Simard (The University of British Columbia) und der Förster und Bestseller-Autor Peter Wohlleben und haben die Sprache der Bäume untersucht und dabei überaus erstaunliche Entdeckungen gemacht.

Dicht unter dem Waldboden liegt das ‚Internet des Waldes‘, ein faszinierendes Netzwerk über das die Bäume miteinander kommunizieren, Informationen austauschen und sogar Erfahrungen weitergeben.

Dieser Dokumentarfilm bringt Licht in das Dunkel dieser verborgenen Gemeinschaft und schlägt eine Brücke zwischen den Beobachtungen eines Försters und der Wissenschaft. Welche Bedeutung haben diese Erkenntnisse für unser eigenes Leben und unser Verhältnis zum Wald?

Dieses Wissen hat die Macht, unser Verständnis von der Natur für immer zu grundlegend zu verändern.