“HR muss noch stärker zum Vernetzer werden!“ – Interview mit Jan C. Weilbacher

“HR muss noch stärker zum Vernetzer werden!“ – Interview mit Jan C. Weilbacher

Wer Förderer der Vernetzung im Unternehmen sein will, muss selbst gut vernetzt sein. HR ist häufig noch nicht mitten in der Organisation angekommen und hat deshalb zu wenig Einfluss. HR muss noch stärker zum Vernetzer werden.

HR Strategie Blog

„HR muss noch stärker zum Vernetzer werden!“ – Diese These vertritt Jan C. Weilbacher, Senior Consultant bei der Beratung HRpepper Management Consultants und ehemaliger Chefredakteur des Magazins „Human Resources Manager“ in seinem neuen Buch „Human Collaboration Management“. Mit Jan habe ich im Interview über seine eigene Transformation gesprochen und nachgefragt, was HR tun kann, um in einer vernetzten Arbeitswelt noch stärker als Berater und Gestalter wahrgenommen zu werden und in dieser Funktion wertschöpfend zu agieren.

Hallo Jan – derzeit wird ja viel über die Digitale Transformation gesprochen. Du befindest Dich ja selbst gerade in einer Transformation, nachdem Du vom Magazin „Human Resources Manager“ zum Beratungsunternehmen HRpepper gewechselt bist. Was hat Dich dazu bewogen?

Ursprünglich bin ich gelernter Journalist. Eher durch Zufall bin ich nach meiner Zeit bei einer Tageszeitung vor etwa siebeneinhalb Jahren zum Human Resources Manager gekommen. Vorher habe ich mich bereits für die Arbeitsgesellschaft und ihren Wandel interessiert. Aber mit…

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Digitale Leader gesucht!

Deutschland braucht mehr vorausschauende Vordenker, die die entsprechenden digitalen Fähigkeiten haben und digitale Veränderungen strategisch denken und begleiten können, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben. Hier geht es auch um neue Geschäftsmodelle im Bereich Services und Dienstleistungen. Laut einer Studie haben nur 7 % der Entscheider diese digitalen Leadershipfähigkeiten.

Bildschirmfoto 2016-06-13 um 14.36.45

Studie Digitale Leader von crisp-research.com

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Fachkräftemangel – Krisenszenario oder alles heiße Luft

Fachkräftemangel – Krisenszenario oder alles heiße Luft

Seit Langem brennt die Debatte um den vermeintlich bevorstehenden Fachkräftemangel. Was steckt wirklich dahinter? Krisenszenario oder alles nur „heiße Luft“?

„Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen“, sagte der Nobelpreisträger Niels Bohr.

In den kommenden Jahren wird das Erwerbspersonenpotenzial in Deutschland um 5 Millionen sinken – so sagen die Trends. Droht also ein Fachkräftemangel? Aber leiden nicht bereits heute einzelne Unternehmen, Branchen und/oder Regionen darunter? Berücksichtigen wir Faktoren wie Globalisierung, Wachstum und Effiziensorientierung, Digitalisierung und Arbeit 4.0, Lebensentwürfe und Karriereplanung, Migration, Generationenkonflikte, räumliche und soziale Mobilität, usw., wie steht es dann um diese Prognose? Welche möglichen Zukunftsprojektionen ergeben sich dadurch?

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Fachkräftemangel: Krisenszenario oder alles nur „heiße Luft“?

Fachkräftemangel: Krisenszenario oder alles nur „heiße Luft“?

so lautet der Titel unserer nächsten BDVT RC Westfalen Veranstaltung.

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Referent: Jens Brennholt, Paderborn, www.scmi.de
Moderatorin: Johanna Brühl, Lippstadt, den-wandel-gestalten
„Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen“, sagte der Nobelpreisträger Niels Bohr. Doch all zu gern wagen wir, trotz aller Schwierigkeiten, immer wieder einen Blick in die Zukunft – oder sollten wir sagen: Zukünfte. Jens Brennholt, erfahrener Organisations- und Performanceberater sowie Kooperationspartner der Scenario Management International AG, Paderborn, wirft mit uns einen Blick in die Zukunft der des Marktes für Fach- und Führungskräfte in Deutschland im Jahr 2025 und präsentiert zum Einstieg unseres Open Space die aktuelle Szenario-Studie „Fachkräfte 2025“.
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Hat die PE noch eine Zukunft?

Hat die PE noch eine Zukunft?

Dieser Frage sind am Freitag, dem 29.05.2015 die Teilnehmer der Veranstaltung des BDVT (Bundesverband der Trainer, Berater und Coaches) Regionalclub Westfalens auf den Grund gegangen.

Jens Brennholt präsentiert die 6 Szenarien zur Zukunft der Personalentwicklung.

Jens Brennholt präsentiert die 6 Szenarien zur Zukunft der Personalentwicklung.

Jens Brennholt, Senior Manager von der ScMI AG und seit 2014 im Leitungsteam des Regionalclubs Westfalens aktiv, präsentierte den Anwesenden seine Studie, die nun auch auf der Homepage zum Download zur Verfügung steht.

„Welche Auswirkungen haben Demografie und Fachkräftemangel, Globalisierung und Standortqualität sowie Digitalisierung und technologischer Wandel? Wie wird die Personalentwicklung zukünftig aussehen – und wie wird sie mit anderen Funktionen und externen Weiterbildungseinrichtungen zusammenarbeiten?
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Nächster Open Space „Hat die PE noch eine Zukunft?

Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen“, sagte der Nobelpreisträger Niels Bohr. Doch all zu gern wagen wir, trotz aller Schwierigkeiten, immer wieder einen Blick in die Zukunft – oder sollten wir sagen: Zukünfte. Jens Brennholt, erfahrener Organisationsberater und Senior Manager bei der Scenario Management International AG, Paderborn, wirft mit uns einen Blick in die Zukunft der betrieblichen Weiterbildung in Deutschland im Jahr 2030 und präsentiert zum Einstieg unseres Open Space die aktuelle Szenario-Studie „Jahr 2030: Die Zukunft der Personalentwicklung in Deutschland“.

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Fachkräftemangel ist hausgemacht

Laut einer dpa Meldung vom 10.06.2014 ist der von der Wirtschaft beklagte Fachkräftemangel selbst verschuldet.

Im Nationalen Bildungsbericht 2014 wurde von namhaften Wissenschaftlern festgestellt, dass gerade in den Berufen, in denen über das Fehlen qualifizierter Mitarbeiter geklagt wird, seit Jahren zu wenig Lehrstellen angeboten wurden.

In den industriellen Kernberufen (Metall, Technik und Elektro) wie auch in den Gesundheits- und Pflegeberufen bestehe seit Jahren bei Lehrstellenangebot eine beträchtliche Unterdeckung“, heißt es in dem Bericht.

Die Wissenschaftler halten den Unternehmen eine „wenig zukunftsorientierte Ausbildungspolitik“ vor. Die Probleme des Fachkräftenachwuchses lägen eher auf der Angebots- als auf der Nachfrageseite.  Nur noch 21,3 Prozent der Betriebe bilden aus.

Ich frage mich, wie man nun mit ausländischen Fachkräften einen solchen Mangel ausgleichen will. Immerhin gibt es ja da auch noch eine Sprachbarriere zu überwinden. Leichter wäre es bestimmt, wirklich wieder in die Personalentwicklung und somit in die eigene Zukunft zu investieren.

Eine strategische Personalplanung ist wichtig in Zeiten des demographischen Wandels, den Mängel in der Planung können Sie später nicht mehr so leicht beseitigen.

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