Zusammen sind wir Heimat.

Zusammen sind wir Heimat.

Vor Jahren habe ich mir in Lippstadt ein Stück Heimat geschaffen, indem ich das Frauennetzwerk Lippstadt gegründet habe. Mittlerweile würde es mir schwer fallen, Lippstadt wieder zu verlassen, denn die Gemeinschaft und die gemeinsamen Projekte machen Spaß und Sinn. Zusammen sind wir Heimat. Das empfinden wir Netzwerkerinnen auch so. Diese Initiative der Caritas möchte ich gerne teilen.

Zeitzuteilen

Manches versteht man erst, wenn man es am eigenen Leib erfährt.

So wie ich jetzt.

Ich wechsle die Heimat.

Die Heimat wechseln?

Geht das denn überhaupt?

„Ja,“ erzählte eine Vertreterin einer Migrantenorganisation anlässlich einer Fachtagung des Diözesan-Caritasverbandes für das Erzbistum Paderborn e.V. „Das geht.“ Sie habe ihren Kindern von Anfang erzählt, dass da wo sie ihre Wurzeln hätten, aber auch an anderen Orten Heimat sein kann. Es könne mehrere Wahlheimaten geben.

Und tatsächlich regte mich dieser Gedanke an, darüber nachzudenken, wo ich mich bereits im Leben beheimatet gefühlt habe. An welchen Orten, bei welchen Menschen, in unterschiedlichen Wohnungen und Häusern.

Ich war eingeladen worden, etwas über digitale Lebenswelten zu erzählen. Viele Familien und Freunde überbrücken regionale Räume mittlerweile mit digitalen Netzwerken und bleiben so in Kontakt. Großeltern skypen, netzwerken und chatten ebenso fleißig mit. Grenzen lassen sich also einfach überwinden in einer globalen Welt. Der oder das Fremde ist gar…

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Rückblick 4. Frauennetzwerkmesse

Rückblick 4. Frauennetzwerkmesse

Ellen Filmer

Der Film ist fertig. Vielen Dank an meine Tochter Ellen, die auch in diesem Jahr wieder die Messe in einem kleinen Film festgehalten hat.

 

 


Es war wieder eine tolle Veranstaltung. Vielen Dank an das Messeteam bestehend aus Birgit Lummer, Susanne Wicker, Petra Finke und Heike Egen. Ihr hattet wieder alles im Griff. Super gemacht!

Stop fixing the women! Für neue Normen und Werte im Job.

Ach ist das schön, einmal einen solchen Artikel zu lesen und dann noch von einem Mann. Endlich wird einmal festgestellt, dass zu viel männliches Verhalten in einem System, dem System schadet. Bisher gab es für starke Frauen eigentlich nur die Möglichkeit das System zu verlassen, auf Karriere zu verzichten oder aber die Spiele der Macht mitzuspielen.

Wer noch mehr über das Aussieben von Frauen (Mütter) lesen will, dem empfehle ich meinen Blog zum Thema Mehr weibliche Sichtweisen und Fähigkeiten im Unternehmen. https://den-wandel-gestalten.de/demografischer-wandel/muetter-management/

Digitale Tanzformation

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Eine meiner dringlichsten Forderungen in der Debatte um Gender Diversity lautet „Stop fixing the women!“. Was plakativ klingt, hat einen ernsten Hintergrund. Denn nach wie vor ist es üblich Frauen beibringen zu wollen, wie sie im (männlichen) System erfolgreich sein können. D.h. man trainiert Frauen Verhaltensweisen an, die sie dazu befähigen sollen sich gegen dominante Männer (und Frauen) durchzusetzen.

Das Problem dabei ist vielschichtig. Zum einen manifestieren wir auf diese Weise das System selbst, indem wir nicht seine Wirkungsweisen und Rahmenbedingungen in Frage stellen, sondern die Akteure im System als defizitär betrachten, wenn sie an Widerständen scheitern. Scheitern bedeutet in diesem Fall die vermeintliche Unfähigkeit in der Hierarchie nach oben zu kommen, sprich: Karriere zu machen.

Eingeschränktes Repertoire

Gleichzeitig fokussieren wir uns auf eine sehr begrenzte Anzahl an Eigenschaften und Fähigkeiten, die wir zu optimieren suchen. Wir schränken dadurch das Repertoire an menschlichen Verhaltensweisen im beruflichen Kontext extrem ein. Dadurch…

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Was sind individualisierte menschliche Gemeinschaften?

Was sind individualisierte menschliche Gemeinschaften?

In den letzten Wochen ist mir die Aussage von Gerald Hüther aufgefallen, dass die Zukunft den individualisierten menschlichen Gemeinschaften gehört und dabei ist mir wieder in den Sinn gekommen, dass es sich hier wohl um Gemeinschaften handelt, die wenn man an das Modell von Spiral Dynamics denkt, schon im „Sein“ (gelbe und türkise Ebene) angelangt sind.
Er erklärt, dass hier die Gemeinschaft die Mitglieder als Subjekte erkennt und ihnen hilft ihr Potential zu entfalten und ihre Arbeit sinnvoll in die Gemeinschaft einzubringen.

Die Zukunft gehört individualisierten menschlichen Gemeinschaften. Ihr kreatives und gestalterisches Potenzial lässt sich gegenwärtig nur erahnen. Es kommt immer dann zur Entfaltung, wenn unterschiedliche Menschen ihre verschiedenartigen Erfahrungen, ihr jeweiliges Wissen und Können innerhalb solcher Gemeinschaften teilen und zu einer gemeinsamen Kraft zusammenführen.     Gerald Hüther

Das ist genau das, was ich in meiner Netzwerkarbeit versuche. Jeder soll sich als Mensch mit seinen Fähigkeiten einbringen können und selbst „Aktiver“ werden. Er soll „Follower“ im Netzwerk für seine Projekte finden. Dazu braucht es eine dienende Führung, die nichts will, sondern schaut, was gerade möglich ist. Weiterlesen

Frauen geben den Ton an

Frauen geben den Ton an

Anlässlich des Internationalen Frauentages am 08.03.2016 veranstaltete das Frauennetzwerk Lippstadt am 09.03.2016 ein „Singen im Rudel“ in der Espressobar Mokkaccino unter dem Motto: Frauen geben den Ton an.

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Die Veranstaltung ist auf einem Netzwerktreffen durch ein gemeinschaftliches Brainstorming entstanden. Viele andere Veranstaltungsformate wurden überstimmt und das „Singen im Rudel“ ist als Sieger aus der Abstimmung hervorgegangen. Ein Partyteam hat sich dann auf die Suche nach den geeigneten Liedern gemacht und auf einem Probesingen entschieden, welche Lieder es auf die Playlist schaffen.

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Alles wird gut – Optimistisch in die Zukunft

Alles wird gut – Optimistisch in die Zukunft

Wer am Dienstag Abend in der Aula des Evangelischen Gymnasiums in Lippstadt, auf dem Zukunftsforum der Volksbank, Matthias Horx gelauscht hat, ging mit einem guten Gefühl nach Hause. Trotz Terroranschlag in Paris und ausgefallenem Fußballspiel in Hannover, hat Matthias Horx ein Bild der Zukunft gemalt, dass wesentlich besser ist, als wir es uns heute vielleicht vorstellen.

Horx in Lippstadt

Patriot, 20.11.2015

Das Gespenst der Überbevölkerung

Der schwedische Wissenschaftler, Hans Rosling, www.gapminder.org, hat verschiedene Entwicklungen statistisch untersucht. Sieben Milliarden Menschen gibt es auf der Welt – Tendenz steigend. Vielen macht diese Entwicklung Angst. Hans Rohling liefert verblüffende Fakten zur Welt von morgen. Weiterlesen

Wie kommen Frauen in Führungspositionen?

Diese Woche gab es zwei interessante Veranstaltungen, die sich mit dem Problem der Frauen mit Kindern und Karriereambitionen auseinander gesetzt haben.

Am Mittwoch war ich in der Aula des EG Lippstadt zur Talkrunde „Karriere und Kinder – wie geht das wirklich?“ mit bekannten Journalistinnen und Redakteurinnen (Biggi Lechtermann, Katharina Kroll, Barbara Eligmann und Claudia Hage) sowie dem Karriereberater Lutz Thimm.

Fazit:

Als karriereambitionierte Frau sollte man schon bei der Partnerwahl aufpassen, dass man einen Partner wählt, der einem den Rücken frei hält. Diese Unterstützung haben die männlichen Karrieremänner nämlich auch und ohne Lebenshilfe im Hintergrund geht „Karriere machen“ oft nicht.

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